Gesundheitsförderung und Prävention – Zugangswege älterer Menschen auf kommunaler Ebene

(Expertise)

Themenfelder 
Bereich 
Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Dr. Beate Hollbach-Grömig (Projektltg.), Dipl.-Sozialwiss. Antje Seidel-Schulze
Auftraggeber 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Laufzeit 
2006 bis 2007
Jahresbericht 
2007
Status 
abgeschlossen
Ziel der Expertise war es, auf der Basis vorhandener Erfahrungen herauszufinden, wie die aktuelle Situation von Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen in bundesdeutschen Kommunen aussieht, welche strukturellen Voraussetzungen bestehen, ältere Menschen anzusprechen, sie zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil (Schwerpunkt: Bewegung, Mobilität) zu motivieren und unterstützende Angebote bereitzustellen. Darüber hinaus interessierten Maßnahmen, die dazu beitragen, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe zu erhalten – Ziele, die eng miteinander zusammenhängen. Akteure konnten dabei die Kommunalverwaltungen (ausgewählte Ämter), Sportvereine, Alteneinrichtungen, kirchliche und karitative Einrichtungen, Krankenkassen vor Ort etc. sein. Ein weiterer Aspekt sollte – die bislang defizitäre – Kooperation der verschiedenen Akteure sein. Grundlage der Expertise war eine schriftliche Befragung, die sich an alle 187 Städte mit mehr als 50 000 Einwohnern, 222 Städte und Gemeinden zwischen 10 000 und 50 000 Einwohnern (15-Prozent-Stichprobe) und 161 Landkreise (50-Prozent-Stichprobe) – d.h. an insgesamt 570 Städte, Gemeinden und Landkreise – richtete. Auf diese Umfrage haben 328 Städte, Gemeinden und Landkreise geantwortet, was einer Rücklaufquote von 58 Prozent entspricht. Besonders hoch war mit 76 Prozent (142) die Rücklaufquote bei den Städten und Gemeinden ab 50 000 Einwohnern. Insgesamt wurden fast 29 Mio. Einwohner in den Städten und Gemeinden befragt, von denen etwa 7,2 Mio. zu der für die Umfrage interessanten Altersgruppe der über 60-jährigen gehören. Knapp drei Viertel der Antworten stammten aus Städten mit bis zu 100 000 Einwohnern. Ausblick: Gesundheitsförderung und Prävention wird durch das Difu weiter bearbeitet werden (siehe auch Arbeitsbereich 1). Fallstudienstädte/involvierte Städte/Regionen: alle Kommunen über 50 000 Einwohner (187), eine Stichprobe bei kleineren Kommunen (222) und eine Stichprobe der Landkreise (162).
Weiterführende Informationen: