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DB-Veranstaltungsticket

Monitoring in der Stadtentwicklung - Stand und Potenziale

29. - 30. November 2010 in Berlin

Seit etwa zwei Jahrzehnten widmet die Stadtforschung der Betrachtung kleinräumiger Veränderungen in der Sozialstruktur von Städten zunehmend Aufmerksamkeit. Die Anfänge der Berichterstattung lagen im Bereich der Sozialplanung. Inzwischen haben sich städtische Berichtssysteme aber auch in anderen Bereichen wie Wohnen, Bildung, Integration, Wirtschaftsförderung etabliert, nicht zuletzt, weil sich die technischen Möglichkeiten der Bereitstellung und Verwaltung empirischer Daten verbessert haben.
Das Seminar soll den Erfahrungsaustausch zwischen Städten anregen, die bereits kleinräumige Stadtbeobachtung umgesetzt haben oder dies planen. Dazu werden eingangs ein Überblick über die Entwicklung und Entstehung der Monitoringsysteme in Städten sowie ein kurzer Abriss zum Stand der Indikatorendiskussion gegeben.
Es werden (kleinräumige) kommunale Monitoring-Konzepte unterschiedlicher Verwaltungsbereiche wie Stadtentwicklung Wohnen, Soziales und Bildung vorgestellt und unter verschiedenen Fragestellungen diskutiert. Darüber hinaus soll anhand der vorgestellten Fallbeispiele aufgezeigt werden, dass es in der Diskussion zum Thema Monitoring nicht nur darum geht, geeignete Indikatoren zu finden. Die Erfahrungen aus zahlreichen Einzelprojekten der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Monitoring in vielen Bereichen bereits mit einem übersichtlichen Basiskatalog möglich ist. In der Monitoringdiskussion geht es inzwischen vielmehr um die Frage, wie der Transfer der Ergebnisse in stadtentwicklungspolitische Entscheidungen gelingen kann.
Im Seminar stehen folgende Aspekte im Vordergrund:

  • In welchen kommunalen Handlungsfeldern findet Monitoring statt, warum und mit welchen Ergebnissen?
  • Gibt es eine politische Kultur, die Monitoring befördert?
  • Wer beauftragt Montoringberichte? Wer führt das Monitoring durch?
  • Erfüllen Monitoringsysteme über ihre Berichtsfunktion hinaus eine Funktion als Frühwarnsystem?
  • Haben die Ergebnisse des Monitoring Einfluss auf die Steuerung strategischer Entscheidungen?
  • Welche Perspektiven haben Monitoringsysteme in der Stadtentwicklung?
Leitung:Dipl.-Sozialwiss. Antje Seidel-Schulze
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin (Berlin)
Anmeldung:

Dieser Termin ist bereits ausgebucht. Sie können sich gern in eine Warteliste eintragen lassen.
Kontakt: fortbildung@difu.de

Kosten: 

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:
230,- Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten;
320,- Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Deutschen Landkreistages.

410,- Euro gelten für alle übrigen Teilnehmer/innen. Mittagessen und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, die Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Ansprechpartner:
Bettina Leute
Tel.: 030/39001-148
Fax.: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de

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