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Gartenschauen: Trends, Strategien und Perspektiven
Bundes- und Landesgartenschauen sind für Kommunen seit geraumer Zeit ein städtebauliches Instrument mit Potenzialen. Die ersten Bundesgartenschauen der Nachkriegszeit zeigten den Wiederaufbau städtischer Grünanlagen und etablierten sich als Tourismus-Großveranstaltungen. Seit den konjunkturellen Einbrüchen ab den frühen 1970er-Jahren und spätestens mit der deutschen Wiedervereinigung wandelten sich die städtischen Rahmenbedingungen – Gartenschauen wirken heute als Motor der Stadtentwicklung: Sie aktivieren dabei politische, planerische sowie finanzielle Ressourcen und werden zunehmend auf langfristige, baulich manifestierte, ökonomische, soziale und ökologische Ziele ausgerichtet. Gartenschauen gelten als probates Mittel zur Entwicklung brach gefallener Stadträume. Neuerdings geht es auch verstärkt um übergreifende Aufgabenstellungen, wie um die Wiederherstellung von großformatigen Landschaften oder die Entwicklung und Profilierung von (Metropol-)Regionen. Bei dem nach 2001 und 2006 dritten Erfahrungsaustausch sollen Chancen und Risiken bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Gartenschauen besprochen werden. In dem Zusammenhang wird ein Überblick über aktuelle und künftige Aufgaben sowie Einsatzmöglichkeiten von Gartenschauen einschließlich neuer Konzeptansätze gegeben.
Für den dritten Veranstaltungstag ist eine Exkursion in die Region zum erweiterten Thema "Freiraumplanung" vorgesehen.
| Leitung: | Dr. rer.nat. Gerd Kühn |
| Veranstalter: | |
| Veranstaltungsort: |
Lohnhalle im Nordsternpark Am Bugapark 1
45899 GelsenkirchenKarte zeigen:Google Maps |
| Anmeldung: |
Kosten:
Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten: 410,- Euro gelten für alle übrigen Teilnehmer/innen. Mittagessen und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, die Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden. |
| Ansprechpartner: | |
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