Nationale Stadtentwicklungspolitik

14. April 2010 in Berlin

Im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft hat die Bundesregierung 2007 mit der "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" einen Prozess zur integrierten Stadtentwicklungspolitik in Europa angestoßen. Die in der Charta verfassten Grundsätze und Strategien zur nachhaltigen europäischen Stadt sollen in nationale, regionale und lokale Entwicklungspolitiken integriert werden. Um die Governance-Strukturen für die Umsetzung der Charta auf allen Ebenen zu unterstützen, wurde in Deutschland gemeinsam mit den Ländern und den Kommunalen Spitzenverbänden die Plattform der Nationalen Stadtentwicklungspolitik initiiert.
In sechs Handlungsbereichen bringen sich Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, planenden Berufen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert ziviles Engagement, sie beteiligt sich an der Weiterentwicklung des Programms der Sozialen Stadt und stärkt Städte und Gemeinden in ihrer Rolle als Wohn- und Arbeitsort. In der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wird die aktuelle Diskussion über Energieeffizienz und erneuerbare Energien aufgenommen. Sie stellt gutes Bauen sowie Strategien und Handlungsfelder zur Baukultur in den Mittelpunkt von Projekten und Maßnahmen. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik unterstützt Projekte und Maßnahmen, die regionale Partnerschaften in der Stadtentwicklung begründen sowie neue und praxisorientierte Formen der Kooperation einüben.
Beginn: 17.00 Uhr

Leitung:Dr. Ulrich Hatzfeld, Leiter der Unterabteilung Stadtentwicklung im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH
Zimmerstraße 13–15
10969 Berlin (Berlin)
Anmeldung:
Kosten: 

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Ansprechpartner:
Cornelia Schmidt
Tel.: 030/39001-208
Fax.: 030/39001-130
E-Mail: schmidt@difu.de

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