Investitionen
KfW-Kommunalpanel 2010-2012
Ziel des KfW-Kommunalpanels, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist und auf die KfW-Kommunalbefragung 2009 aufsetzt, ist es, ein klares Bild zur Selbsteinschätzung der finanziellen Situation und der Finanzierungsbedarfe der Kommunen bzw. der Städte und Gemeinden zu erhalten, um unter anderem die Anpassung und Weiterentwicklung der kommunalen Finanzierungsprodukte der KfW im Interesse der Kommunen vorantreiben zu können.
Studie: "Investitionsbedarf in den alters- und demografiegerechten Umbau der Infrastruktur von Städten und Gemeinden"
Kommunen sehen sich zunehmend Herausforderungen des demografischen Wandels gegenüber. Bis 2020 wird die Bevölkerung in Deutschland sinken, der Anteil der Älteren in der Gesellschaft wird jedoch zunehmen. Die Alterung der Gesellschaft hat Auswirkungen auf die kommunale Daseinsvorsorge.
Alternative Finanzierungs- und Beschaffungsformen
Die Kommunen stehen vor einem Finanzierungsproblem. Die Ausgaben steigen schneller, als die Einnahmen. In der letzten Wirtschaftskrise waren die Einnahmen und Zuweisungen meist sogar rückläufig und die Bedeutung von Krediten hat rapide zugenommen.
Finanzierung von Infrastruktur unter den Bedingungen der demografischen Veränderungsprozesse
Vor dem Hintergrund der gravierenden Folgen des demografischen Wandels und rückläufigen Finanzausstattung der Kommunen in den neuen Bundesländern beauftragte das Bundesministerium des Innern das Difu mit der Erstellung einer Kurzstudie zur „Finanzierung von Infrastruktur unter den Bedingungen der demografischen Veränderungsprozesse“. Diese Kurzexpertise ist eingebunden in eine „Demografiestrategie“, die die Bundesregierung bis zum Ende der jetzigen Legislaturperiode entwickeln will.
Abschätzung und Bewertung der Verkehrs- und Kostenfolgen von Bebauungs- und Flächennutzungsplänen insbesondere für die kommunale Siedlungplanung unter Berücksichtigung des ÖPNV
Angesichts der absehbaren demografischen Veränderungen wird die Aufrechterhaltung der technischen und sozialen Infrastruktur nach Art, Umfang und Qualität für die nächsten Jahrzehnte eine wichtige politische Herausforderung. Angesprochen sind die öffentlichen und privaten Träger der Infrastruktur sowie die Raumplanung.
Strategisches Investitionsmanagement: Langfristig erfolgreich trotz knapper Kassen
Wachsende Anforderungen und knappe Ressourcen führen dazu, dass Kommunen notwendige Investitionen nicht immer, zumindest nicht immer sofort durchführen können. Die Folge ist ein zum Teil erheblicher Investitionsrückstand. Aufgrund der häufig langfristigen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen müssen Prioritäten gesetzt und die jeweiligen Investitionen strategisch aufeinander abgestimmt werden.




