Innenstadt
Nutzungsmanagement im öffentlichen Raum - Nutzungskonflikte und ihre Bewältigung
Spontane Feste auf Plätzen und Brücken, massenhaft besuchte Facebook-Partys, Sportevents und Grillen in Grünanlagen sind nur einige Beispiele dafür, dass die Nutzung des öffentlichen Raums in den letzten Jahren vielfältiger und intensiver geworden ist. Dies führt nicht nur zu Nutzungsdruck, sondern birgt aufgrund konkurrierender Ansprüche unterschiedlicher Nutzungen und verschiedener Nutzergruppen auf ein und denselben Raum oftmals erhebliche Konfliktpotenziale.
Evaluierung des Bund-Länder-Programms Stadtumbau West
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat gemeinsam mit den Ländern eine Evaluierung des Städtebauförderungsprogramms Stadtumbau West veranlasst. Nach fast siebenjähriger Programmlaufzeit sollte aufgezeigt werden, inwieweit sich das Programm Stadtumbau West mit seinen Instrumenten als geeignet erweist, den städtebaulichen Auswirkungen des Strukturwandels wirksam zu begegnen und die Zukunftsfähigkeit und Attraktivität westdeutscher Städte und Gemeinden zu stärken und zu fördern.
Wohnstandort Innenstadt – neue Lebensstile, neue Wohnformen, neue Anforderungen
Die Innenstadt als Wohnstandort erfreut sich zunehmender Beliebtheit – auch bei Bevölkerungsgruppen wie Familien, die früher ins Umland gezogen wären, oder den „jungen Alten“, die im Ruhestand ihr Einfamilienhaus für den Rückzug in die Stadt verlassen. Immer öfter veranstalten Städte öffentliche Workshops und Hearings, um in ihrer Stadt das Bewusstsein für neue Möglichkeiten des Innenstadtwohnens zu wecken und die Bedingungen hierfür auszuloten. Die Ursachen und Einflussfaktoren für einen Verbleib bzw.
Innenstädte: Trends – Perspektiven – Handlungspotenziale
Nach einer für viele Innenstädte schwierigen Phase mit Identitätsverlusten, Entmischung, Verödung, Abwanderung und architektonischer Gestaltlosigkeit wird aktuell häufig von einer Renaissance dieser zentralen Stadträume gesprochen. Die „Leipzig-Charta“ der EU vom Mai 2007 sieht hierfür sogar europaweit positive Anzeichen. Der Bund ist inzwischen mit einem Programm zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik aktiv geworden. Angesichts der sich verschärfenden interkommunalen Konkurrenz erkennt man zusehends die Bedeutung attraktiver Innenstädte für eine positive Entwicklung der Stadt insgesamt.
Stadtpolitik und das neue Wohnen in der Innenstadt – Anforderungen, Möglichkeiten, Probleme
Die Innenstadt als Wohnort erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Über die Wiederkehr der Wohnfunktion der Innenstadt wird lebhaft in der Öffentlichkeit diskutiert. Auch bei Planern und Stadtpolitikern besteht die Hoffnung, mit der neu entfachten Debatte das Wohnen in die Innenstädte zurückzuholen und der „Verödung“ durch „neue Urbanität“ zumindest entgegenwirken zu können.




