Verkehrsfinanzierung
Grundkonzeption einer nachhaltigen Bundesverkehrswegeplanung
Im Rahmen des Sachverständigengutachtens „Grundkonzeption einer nachhaltigen Verkehrswegeplanung“ wird eine grundlegende Neukonzeption für den nächsten Bundesverkehrswegeplan (BVWP) entwickelt. Dieser steht neben den Anforderungen der Sicherung einer nachhaltigen Mobilität der Bevölkerung und eines nachhaltigen Transports von Gütern unter verstärkten Anforderungen wie bspw. Ressourcenschutz, Ressourceneffizienz, Umweltschutz, Lärmschutz, Klimaschutz und Klimafolgenbewältigung.
Beitrag transnationaler Projekte zur Umsetzung der territorialen Agenda der EU (Mobilität und Verkehr)
Die Städte und Regionen Europas sehen sich bei der Gestaltung eines nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Verkehrssystems ähnlichen Aufgaben gegenüber. Gemeinsam können sie beispielsweise Konzepte für einen nachhaltigen Stadtverkehr erarbeiten, zur Verbesserung des ÖPNV beitragen oder Impulse für großräumige Verkehrskorridore entwickeln, mit denen Güterverkehr von der Straße auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Bahn und Schiff verlagert werden kann.
Straßenausbaubeitragsgesetz/Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge
Erstellung eines Rechtsgutachtens zur Erhebung von kommunalen Straßenausbaubeiträgen. Straßenausbaubeiträge stoßen bei der Bevölkerung in bestehenden Straßen auf Unverständnis und Widerstand, sind gleichwohl in vielen Kommunen die einzige Möglichkeit, vorhandene Straßen zu erneuern. In immer mehr Bundesländern können "Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge" erhoben werden, doch der Widerstand dagegen geht aktuell bis vors Bundesverfassungsgericht. Fragen dabei sind z.B.:
Neues Planungstool unterstützt Kommunen bei der Kostenschätzung ihrer Siedlungsplanung
Medieninformation vom 18. Februar 2011
Kalkulationswerkzeug macht Verkehrsfolgekosten transparent
Berlin. Kommunen können mit einem neuen, kostenfrei zur Verfügung stehenden Kalkulationswerkzeug ihre Verkehrsinfrastrukturkosten systematisch erheben und auswerten. Das einfach anzuwendende Planungstool für öffentliche Haushalte wurde vom Difu in Kooperation mit der Planersocietät Dortmund erstellt.
Abschätzung und Bewertung der Verkehrs- und Kostenfolgen von Bebauungs- und Flächennutzungsplänen insbesondere für die kommunale Siedlungplanung unter Berücksichtigung des ÖPNV
Angesichts der absehbaren demografischen Veränderungen wird die Aufrechterhaltung der technischen und sozialen Infrastruktur nach Art, Umfang und Qualität für die nächsten Jahrzehnte eine wichtige politische Herausforderung. Angesprochen sind die öffentlichen und privaten Träger der Infrastruktur sowie die Raumplanung.
Fahrradakademie: Bau, Unterhaltung und Instandsetzung von Radverkehrsanlagen
Der Radverkehr sollte flächendeckend auf sicheren, ausreichend breiten Wegen geführt werden. Er ist dabei in besonderem Maß auf ebene und griffige Oberflächen angewiesen. Die baulichen Anforderungen an das Radverkehrsnetz sind somit sehr hoch.
Im Alltag erweist es sich als äußert anspruchsvoll, diese Anforderungen umzusetzen. Die zur Verfügung stehenden Flächen im Straßenraum sind begrenzt. Baumwurzeln und Leitungsarbeiten setzen dem Bestandsnetz zu. Und die Finanzausstattung reicht oft nur für die allernötigsten Ausbesserungsarbeiten.


