Ver- und Entsorgung
Berlin International Conference 'Commercial/Goods transport in urban areas (CTUA)
Bis zu 40 % des städtischen Verkehrs ist dem Wirtschaftsverkehr zuzuordnen. Für Stadtplanung und Stadtforschung ist es deshalb wichtig, ein besseres Verständnis über diese Verkehrsart zu gewinnen. Insbesondere die Zunahme von Lkw-Fahrten im Güterverkehr führt zu ansteigenden ökologischen Problemen im städtischen Raum.
Zukunftsfähige Infrastruktur, Stadtentwicklung und Raum
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prüft die Überarbeitung des aus dem Jahr 1998 stammenden Stadtentwicklungsplans Ver- und Entsorgung. Neben einer Aktualisierung der Bestandsaufnahme der städtischen Infrastruktur sollen auch neue Aspekte der Ver- und Entsorgung in Betracht gezogen werden. Hierbei ist insbesondere dem Paradigmenwechsel Rechnung zu tragen, den die Energieversorgung (Strom- und Wärme) erfahren hat. Ebenso gilt es, die Frage der quantitativen und qualitativen Versorgungssicherheit zu beachten.
Transformationsmanagement für eine nachhaltige Wasserwirtschaft (netWORKS II)
Die Netze und Anlagen der kommunalen Wasserversorgung werden bisher zentral organisiert, und diese Zentralität gilt bislang gerade bei mittleren und hohen Siedlungsdichten technisch und ökonomisch als vorteilhaft. Durch die abnehmende Bevölkerungszahl tritt jedoch eine völlig neue Problematik auf: Die Funktionalität der Systeme ist durch Unterauslastung gefährdet. In einigen Städten und Regionen sind Rück- und Umbaumaßnahmen der Netze notwendig, die an die Grenzen des betriebswirtschaftlich Machbaren gehen.
Infrastruktur und Stadtentwicklung
Zentrale und über viele Jahrzehnte vergleichweise stabile Rahmenbedingungen der Versorgung unserer Städte mit Energie, Wärme und Wasser sowie der Abwasserentsorgung sind gegenwärtig ebenso erheblichen Veränderungen unterworfen wie Rahmenbedingungen der Ausstattung mit Einrichtungen der sozialen Infrastruktur und der Alltagsmobilität ("Verkehr").






