Statistiken deskriptiv
Dynamische Arrangements städtischer Sicherheitskultur (DynASS)
Das Projekt beschäftigt sich mit Fragen der (Alltags)Sicherheit in der Stadt, indem es die Entstehung und Bedeutung von urbanen Sicherheitsbildern bei Sicherheitsakteuren und Nutzern öffentlich zugänglicher Räume untersucht. Sicherheitsbilder sind räumlich orientierte Vorstellungen von Gefährdungen von Sicherheit und Ordnung auf verschiedenen Maßstabsebenen. Sie sind in besonderer Hinsicht orientierungsgebend und handlungsleitend, da sie eine strategische Funktion für professionelle wie für private Akteure erfüllen.
Friedhofsentwicklung in Kommunen – Stand und Perspektiven
In einer Untersuchung zur kommunalen Friedhofsentwicklung in den bundesdeutschen Städten und Gemeinden wurde eine Sekundäranalyse und Befragung zur aktuellen Situation und zum Veränderungsbedarf auf Friedhöfen vorgenommen. Dabei konnte festgestellt werden, dass durch den demographischen Wandel, finanzielle Sparzwänge und verändertes Bestattungsverhalten in relevantem Umfang Flächenüberhänge entstehen werden und bereits entstanden sind.
Urban Audit Analyse
Im Jahre 2006/2007 wurde mit dem Bericht „State of European Cities Report“ die erste umfassende Analyse des Europäischen Urban Audit Projektes veröffentlicht. Darin wurden die seit 2001 im Städteaudit erhobenen Daten ausgewertet und in Kapiteln über Bevölkerungsentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit von Städten, Lebensbedingungen und administrative Leistungsfähigkeit von Städten dargestellt. Außerdem wurde eine Typologie der Städte angefertigt, die als Grundlage für einen Vergleich der Städte dienen kann.
Aktivierung von Gewerbeflächenpotenzialen durch E-Government
Gegenstand des Projekts war die Erarbeitung und pilothafte Umsetzung von integrierten (geschäftsprozess- und organisationsübergreifenden) informations- und kommunikationstechnischen Lösungen im Rahmen kommunaler und regionaler E-Government- und Flächenmanagementstrategien. Ziel war eine bessere Nutzung und Wiederverwertung von Flächenpotenzialen im Bestand sowie die flankierende Optimierung von Organisation, Prozessen und Marketingwissen.
KfW-Kommunalbefragung 2009
Ziel der Befragung von Städten und Gemeinden mit mehr als 2.000 Einwohnern war es, ein aktuelles Bild der finanziellen Situation und der Finanzierungsbedarfe der Kommunen zu erhalten. Mit Hilfe dieser Daten soll unter anderem die Anpassung und Weiterentwicklung der kommunalen Finanzierungsprodukte der KfW zielgerichteter entsprechend der Erfordernisse in den Kommunen erfolgen können, gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise.
PPP-Umfrage 2008/09
Im Projekt wird ein Überblick über den Stand und die Perspektiven von PPP-Infrastrukturprojekten in Deutschland gegeben. Nach der ersten Befragung im Jahr 2005, ebenfalls vom Deutschen Institut für Urbanistik durchgeführt, wurde zum zweiten Mal eine breite, flächendeckende Erhebung vorgenommen. Erkenntnisziele der Umfrage sind unter anderem
Integrierte Stadtentwicklung in Stadtregionen
Ansätze Integrierter Stadtentwicklung gewinnen – nicht nur in Deutschland – zunehmend an Bedeutung. Dies wird unter anderem in der „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ betont, die im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 von den europäischen Ministern für Stadt- und Raumentwicklung angenommen worden ist. Ebenfalls hervorgehoben wird die Bedeutung regionaler Kontexte Integrierter Stadtentwicklung.
Aktivierung von Potenzialen genossenschaftlichen Wohnens: Evaluierung der Empfehlungen der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften
Mit der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften widmete die Bundesregierung dem genossenschaftlichen Wohnen und seinen Wirkungen auf gesellschaftliche, stadtentwicklungspolitische und wohnungswirtschaftliche Entwicklungen eine besondere Aufmerksamkeit. Die von der Expertenkommission aufgestellten Empfehlungen sollten dazu dienen, den Wohnungsgenossenschaften Wege zur Bewältigung der neuen Herausforderungen – die sich für sie durch die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse ergeben – aufzuzeigen.

