Frauen und Gleichstellung
Gender Mainstreaming in der kommunalen Praxis
Blickt man auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, sind in der Gleichstellungspolitik beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Dennoch bestehen Diskriminierungen auf Grundlage des Geschlechts, der Rollen, der ethnischen Herkunft und anderer Merkmale in etlichen Bereichen fort. Auch die öffentliche Diskussion um Gender Mainstreaming ist ruhiger geworden. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass Gender Mainstreaming in den Kommunen von der Agenda verschwunden ist.
Gender Mainstreaming – Wo stehen die Städte und Gemeinden?
Spätestens seit Ende der 1990er Jahre steht die Einführung und Umsetzung von Gender Mainstreaming in den Kommunalverwaltungen auf der Agenda. Gender Mainstreaming berührt dabei sowohl alle Maßnahmen, die die Behörden, Organisationen oder Einrichtungen selbst betreffen (interne Handlungsebene), als auch alle Aufgaben, die die Behörden auftragsgemäß für die Bevölkerung erfüllen (externe Handlungsebene).
Gender Mainstreaming im Städtebau: Chancen und Grenzen der neuen Gleichstellungsstrategie in der kommunalen Praxis
Vortrag und Diskussion im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte", Beginn 17 Uhr
Gender Mainstreaming, seit 2000 Bestandteil der gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien, soll die Perspektive der Gleichstellung der Geschlechter in alle Politikbereiche und (politischen) Aktivitäten integrieren – damit müssen die unterschiedlichen Lebenssituationen sowie Bedürfnisse von Frauen und Männern auch im Städtebau berücksichtigt werden. Seit 2004 ist Chancengleichheit zudem als neuer Abwägungsbelang in der Bauleitplanung verankert.
Gender Mainstreaming im Städtebau
Durch Gender Mainstreaming soll die Gleichstellung der Geschlechter in alle Politikbereiche und (politischen) Aktivitäten integriert werden. Daher müssen auch die unterschiedlichen Lebenssituationen sowie Bedürfnisse von Frauen und Männern im Städtebau Berücksichtigung finden. Um diesen Weg für die Praxis zu erleichtern, wurde das Vorhaben des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) „Gender Mainstreaming im Städtebau“ durchgeführt, das mit einer öffentlichen Veranstaltung in Köln abgeschlossen wurde.



