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Repräsentative Umfrage zum kommunalen E-Government

Eine seriöse und repräsentative Bestandsaufnahme des kommunalen E-Government liegt in Deutschland derzeit nicht vor. Die letzte breit angelegte und repräsentative Umfrage (mit einem Rücklauf von knapp 70 Prozent aller größeren Städte), datiert von Anfang 2001, wurde vom Deutschen Institut für Urbanistik im Rahmen der MEDIA@Komm-Begleitforschung durchgeführt. Der Bedarf an entsprechenden Informationen ist jedoch hoch, bei den kommunalen Praktikern genauso wie bei den politisch-strategischen Akteuren (kommunale Spitzenverbände, Länder, Bund). Gute, zuverlässige und repräsentative Aussagen sind notwendige Grundlage für politisch-strategische Entscheidungen. Für die Kommunen sind diese Ergebnisse auch interessant, um auf deren Basis eine bessere Selbsteinschätzung vornehmen zu können. Bei der Befragung geht es darum, dem ,,Wildwuchs" an E-Government-Umfragen seriöse und ,,autorisierte" Erherbungen entgegen zu setzen. Partner bei der Befragung ist die KGSt. Alle drei kommunalen Spitzenverbände (DST, DStGB, DLT) unterstützen die Umfrage ausdrücklich.

Die Befragung umfasst folgende Themen:
Strategie/Ziele, Projektorganisation und -management, IuK-Infrastruktur in der Kommunalverwaltung, Stadtportale, Umsetzungsstand E-Government-Angebote nach Zielgruppen und Komplexität (Information, Kommunikation, Transaktion, Partizipation), Signaturanwendungen, beispielhafte Lösungen (in der Selbsteinschätzung), Wirtrschaftlichkeitsrechungen, finanzielle und personelle Voraussetzungen für die Verwirklichung von E-Government, Zusammenarbeit mit Kommunen, Bund und Ländern, Bereitschaft zur Mitarbeit an Standardisierungen, Verknüpfung mit Verwaltungsmodernisierung, Prozessoptimierungen, Qualifikation, Partnerschaften, Informiertheit, Informationsbedarfe, Bekanntheit und Nutzen von MEDIA@Komm-Transfer.

Durch die vorgegangenen Umfragen des Difu und Verwendungen teilweise identischer Fragestellungen sind Zeitreihen möglich. Auch die Entwicklung des kommunalen E-Government von 1997 bis 2005 lässt sich dokumentieren.

Methodisch ist die Erhebung als schriftliche Umfrage bei den Fachverantwortlichen mit größtenteils geschlossenen Fragestellungen angelegt. Im Januar 2006 wurde eine Vollerhebung bei allen Städten und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern vorgenommen. Darüber hinaus wurde eine repräsentative Stichprobe bei Städten und Gemeinden unter 50.000 Einwohnern und Landkreisen, die Mitglied bei der KGSt sind, gezogen. Die Ergebnisse werden im zweiten Quartal 2006 veröffentlicht. Alle an der Umfrage Beteiligten erhalten zeitnah und exklusiv den Zugang zu den ausführlichen Ergebnistabellen.

Weitere Informationen:

Dr. rer. pol. Busso Grabow
Telefon: 030/39001-248
E-Mail: grabow@difu.de



Cartoon

Quelle: Emmendinger TORheiten, Verena und Klaus Nunn, 2004


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last update: 23.05.2006 - Kontakt: webmaster@difu.de - Impressum

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