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Difu-Berichte 4/2011 - Europäische Zusammenarbeit im Bereich Verkehr und Mobilität

Neue Publikation zu INTERREG erschienen

Heft Transnationale Zusammenarbeit im deutschen Nordseeraum (INTERREG B) - Stand und Perspektiven: Cover

Städte und Regionen Europas sehen sich bei der Gestaltung eines nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Verkehrssystems ähnlichen Aufgaben gegenüber. Gemeinsam können sie beispielsweise nachhaltige Verkehrskonzepte erarbeiten, zur Verbesserung des ÖPNV beitragen oder Impulse für großräumige Verkehrskorridore entwickeln, mit denen Güterverkehr von der Straße auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger Bahn und Schiff verlagert werden kann. Im Rahmen eines vom Bund geförderten Forschungsprojekts hat das Difu eine Veröffentlichung zu fünfzehn ausgewählten INTERREG-Projekten des Themenfelds Mobilität und Verkehr erarbeitet. Sie zeigt beispielhaft die verschiedenen Handlungsfelder transnationaler Kooperationen in den Bereichen Mobilität und Verkehr auf.

Mit dem Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ – besser bekannt unter dem Programmtitel INTERREG – fördert die EU im Rahmen ihrer Regionalpolitik die Zusammenarbeit von Städten, Regionen, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden. Das Programm INTERREG IV B unterstützt in den Jahren 2007 bis 2013 die transnationale Zusammenarbeit deutscher Akteure mit ihren Partnern in den fünf staaten-übergreifenden Kooperationsräumen Alpenraum, Mitteleuropa, Nordwesteuropa, Nordsee- sowie Ostseeraum mit insgesamt 1,1 Mrd. Euro. Grundanliegen des Programms ist es, über eine fachübergreifende Zusammenarbeit in den einzelnen Kooperationsräumen eine nachhaltige Raumentwicklung zu fördern. In der aktuellen Programmperiode sind Mobilität und Verkehr ein eigener Förderschwerpunkt. Weitere Themen sind Innovation, das nachhaltige Management der Umwelt sowie die Förderung nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Städte und Regionen.

In der Studie wird dargestellt, dass Städte und Regionen auf vielfältige Weise von einer Zusammenarbeit mit europäischen Partnern profitieren. Aus dem fachlichen Erfahrungsaustausch zu bewährten verkehrsbezogenen Modellen ergeben sich oft Anregungen für eigene Strategien und Maßnahmen – etwa Ideen zur besseren Verknüpfung umweltfreundlicher Mobilität wie Radfahren, Carsharing, Bus- oder Bahnverkehr. INTERREGMittel erlauben auch die Umsetzung wichtiger Schlüsse