Difu-Berichte 4/2008 - Neue Klimaschutzinitiative fördert kommunalen Klimaschutz: Difu-Servicestelle betreut Bundeswettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“
Neue Klimaschutzinitiative fördert kommunalen Klimaschutz
Difu-Servicestelle betreut neuen Bundeswettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“
Das Bundesumweltministerium (BMU) hat zu Beginn des Jahres 2008 eine umfassende Klimaschutzinitiative gestartet. Ziel ist es, die Potenziale für den Klimaschutz durch die Steigerung der Energieeffizienz und eine verstärkte Nutzung regenerativer Energien breitenwirksam und kostengünstig zu realisieren. Außerdem sollen zukunftsweisende Klimaschutztechnologien und innovative Ideen durch Modellprojekte unterstützt und verbreitet werden. Dazu werden Förderprogramme aufgelegt und Wettbewerbe ausgelobt. Die Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz“ gehört zu den Aufgaben, die das Deutsche Institut für Urbanistik übernommen hat. Die „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ beim Difu ist zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für alle Fragen rund um den Wettbewerb.
Mit dem Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ sollen Kommunen und Regionen ausgezeichnet werden, die im Klimaschutz besonders vorbildliche Projekte, Maßnahmen oder Strategien realisiert haben. Bewerben können sich Kommunen oder Regionen mit realisierten Projekten, Maßnahmen und Strategien, die in besonderem Maße zur Reduzierung von Treibhausgasen beigetragen haben und eine der drei folgenden Kategorien betreffen:
- Innovative technische und/oder bauliche Maßnahmen in kommunalen Gebäuden und Einrichtungen, die zum Beispiel besonders effektiv Energieeffizienz mit der Nutzung erneuerbarer Energien verbinden.
- Innovative und vorbildliche Strategien zur Umsetzung des kommunalen Klimaschutzes, durch die zum Beispiel besonders tragfähige Modelle zur Kooperation mit anderen Kommunen (interkommunale Kooperation, Regionen) oder mit der Privatwirtschaft, Handwerksbetrieben, Einzelhandel, Verbänden, Bürgerinitiativen realisiert werden konnten.
- Erfolgreich umgesetzte, innovative Aktionen zur Beteiligung und Motivation der Bevölkerung bei der Realisierung von Klimaschutzmaßnahmen.
Die Projekte, Maßnahmen oder Strategien sollen Modell- und Vorbildfunktion besitzen und andere Kommunen zur Nachahmung anregen.
Bewerbungsfrist ist der
31. März 2009.
Preisverleihung/Prämierung
Für die Prämierung der Preisträger werden folgende Preisgelder vergeben:
- Kategorie „Maßnahmen/Projekte“ je 50 000 Euro
- Kategorie „Strategien“ je 10 000 Euro
- Kategorie „Aktionen/Motivation“ je 20 000 Euro
Das Preisgeld wird an die Maßgabe gekoppelt, dieses in die Umsetzung von Klimaschutz-Maßnahmen zu investieren. Die Preisträger werden vor der Preisverleihung gebeten, die Maßnahmen zu benennen. Die Preisverleihung soll damit nicht das Ende der Aktivitäten markieren, sondern von den Preisträgern vielmehr als „Startschuss und Motivation für das Weitermachen, Optimieren und für neue Aktivitäten“ gewertet werden.
Die Preisverleihung selbst findet in größerem Rahmen statt und wird durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet. So sollen die preisgekrönten Kommunen und Regionen bundesweit bekannt gemacht werden, zur Nachahmung anregen und zugleich für eine Beteiligung im Rahmen des Förderprogramms „Kommunaler Klimaschutz“ sorgen.
Die Preisverleihung wird voraussichtlich Ende Juni 2009 stattfinden.
Kontakt:
Deutsches Institut für Urbanistik
Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz
Lindenallee 11, 50968 Köln
Telefon: 0221/340 308-15
Telefax: 0221/340 308-28
E-Mail:
kontakt@kommunalerklimaschutz.de
Internet:
www.kommunaler-klimaschutz.de
Dipl.-Ing. Cornelia Rösler
Telefon: 0221/340 308-18
Telefax: 0221/340 308-28
E-Mail:
roesler@difu.de
