Difu-Berichte 4/2000 - Ansprechpartner-Treffen 2OOO in Köln


Ansprechpartner-Treffen 2000 in Köln

 
      

Am 26. und 27. November 2000 trafen sich die Difu-Ansprechpartnerinnen und -Ansprechpartner in Köln zu Workshops, Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Die Ansprechpartner-Treffen dienen der Kontaktpflege sowohl zwischen den Städten und dem Difu als auch unter den Städten. Neben Berichten über neue Arbeitsergebnisse und -planungen des Instituts werden Themen im Rahmen von Workshops behandelt. Die Diskussionen eröffnen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und liefern andererseits dem Difu Anregungen, die in die weitere Institutsarbeit einfließen, um möglichst praxisnah für die Städte arbeiten zu können.

Das Difu-Ansprechpartner-Treffen 2000 fand in der Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetages in Köln-Marienburg statt.

Die zentrale zweitägige Veranstaltung für alle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner ermöglichte ein umfangreicheres und in die Tiefe gehendes Programm:

Den Auftakt bildete eine von der Stadt Köln organisierte Stadtführung, die auch Aspekte der Stadtentwicklung mit einbezog. Im Anschluss wurden die Gäste in der Kölner Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Städtetages vom Beigeordneten für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Köln, Klaus Otto Fruhner, sowie dem Kölner Difu-Ansprechpartner, Stadtverwaltungsdirektor Hartmut Kölmel, begrüßt.

Der Difu-Institutsleiter Prof. Dr. Heinrich Mäding führte in die Veranstaltung ein und berichtete zunächst über neue Initiativen und aktuelle Forschungsergebnisse des Difu sowie über die Ergebnisse der neuen Difu-Städteumfrage. Anschließend diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen zu den aktuellen Themen "Städte und Globalisierung", "Neue Medien" sowie "Stadt 2030" - angeregt durch Impulsreferate aus dem Difu von Dr. Werner Heinz, Cornelia Rösler und Dr. Albrecht Göschel. Im Rahmen der Workshops wurden Erfahrungen ausgetauscht sowie Vorschläge und Ergebnisse zusammengetragen.

Über die Themen Städte und Globalisierung, Stadt 2030 sowie Einsatz Neuer Medien in der Stadtverwaltung diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen.

Parallel zu den drei Arbeitsgruppen bot das Difu für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Köln eine Schulung zum Thema "Fachliche Recherche im Internet. Wo und wie finde ich, was ich suche?" an. Rund 120 Interessierte aus der Stadtverwaltung nutzten dieses Weiterbildungsangebot.

Durch die Zwei-Tages-Veranstaltung konnte auch der Abend genutzt werden: Die Stadt Köln, vertreten durch Bürgermeister Josef Müller, lud zum Empfang in den Spanischen Bau des Rathauses ein, und alle Ansprechpartnerinnen und -partner nutzten die Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen. Am zweiten Veranstaltungstag präsentierte Difu-Wissenschaftler Robert Sander das Fortbildungsangebot des Difu und regte die Diskussion zum Thema Fortbildung in den Kommunen an. Anschließend wurden die Arbeitsgruppenergebnisse im Plenum vorgestellt.

 
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Heinrich Mäding
 

Die Ansprechpartnerinnen und -partner aus den Städten trugen viele Anregungen an das Institut heran, wie beispielsweise künftig jährlich eine Kurzinformation für Räte und Oberbürgermeister herauszugeben - die erste Ausgabe wird 2001 erscheinen. Weitere Vorschläge werden in die Forschungs- und Serviceplanung des Instituts einbezogen werden.

Besonderer Dank für professionelle Unterstützung gilt der gastgebenden Stadt Köln - und hier dem Amt für Stadtentwicklung und Statistik -, die durch die ausgezeichnete Vorbereitung sehr zum Gelingen der Veranstaltung beitrug. Ebenso danken möchten wir dem Deutschen Städtetag dafür, dass wir die Veranstaltung in seinen Räumen in Köln, unterstützt von seinen überaus freundlichen, hilfsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, durchführen durften.

Die Vorbereitungen für das nächste Ansprechpartner-Treffen laufen bereits - die Veranstaltung ist für den 5. und 6. November 2001 in Leipzig geplant. Über das Programm und die geplanten Themen werden wir alle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner frühzeitig informieren.

Im Plenum wurde auch über das Thema Fortbildung diskutiert. Fotos: Sybille Wenke-Thiem