Difu-Berichte 3/2006 - Mediennachlese

... "Auch wenn man die Stellung der Kommunen heute mit der von 1970 vergleicht, haben sie klar an Handlungs- und Gestaltungsspielraum verloren", sagt Heinrich Mäding. Nach Einschätzung des Leiters des Deutschen Instituts für Urbanistik in Berlin (Difu) hat das nicht nur mit der gähnenden Leere in den Stadtkassen zu tun, sondern auch mit der zunehmenden Regulierung, respektive Überregulierung, durch Länder, Bund und EU. ... Auch die Lokalpolitiker stecken in einem Dauer-Dilemma, das Mäding so beschreibt: "Ein Oberbürgermeister merkt jeden Tag, wie eng die Grenzen seiner Handlungsspielräume sind. Gleichzeitig muss er, um wiedergewählt zu werden, permanent kommunizieren, wie erfolgreich seine Arbeit ist." Darunter leidet die Glaubwürdigkeit der Kommunalpolitik, die nötig wäre, in der Kommune all diejenigen ins Boot zu holen, die die Dinge zum Besseren verändern könnten. ...

brand eins, 9/2006

... Städte und Kommunen stehen im Zentrum des Problems: Sie müssen statistische Prognosen mit in die Stadtpolitik einbeziehen, und das laut Robert Sander von Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) auf möglichst ganzheitlicher Ebene: "Städtische Bau-, Raum- und Sozialstrukturen einschließlich der technischen und sozialen Infrastrukturen müssen an die veränderten Rahmenbedingungen einer Stadtentwicklung ohne Wachstum angepasst werden." Zum Beispiel bei der Innenstadtentwicklung sieht Sander eine Reihe von Aufgaben: "Herausbildung eines identitätsbildenden Zentrums, Bewahrung historischer Bauwerke, Wohnumfeldverbesserung und Wohnungsneubau, aber auch der Umgang mit Leerständen." ...

Business Geomatics, 9/2006

Kommunen und Bauträger können für ihr jeweiliges Bundesland die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten des Radverkehrs im Internet unter www.nationaler-radverkehrsplan. de online anzeigen lassen. Eine Datenbank kann nach Planung, Radverkehrsanlagen, Wegweiser, Querungshilfe etc. abgefragt werden. ... Deutsches Institut für Urbanistik, Arbeitsgruppe Fahrradportal, ...

Umwelt Kommunale Ökologische Briefe, 6.9.06

... Auch Klaus Beckmann, designierter Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik, fordert vor dem Hintergrund der abnehmenden Bevölkerungszahl "flexible Alternativen". Dazu gehörten Busse, die nur bei Nachfrage fahren, Sammeltaxen und Pendlernetzwerke. In manchen Regionen werde aber selbst das Angebot nicht mehr möglich sein. "Dort können wir Mobilität nur mit steuerlichen Anreizen und Fördermitteln garantieren."...

Wirtschaftswoche, 21. August 06

Neuer Leiter am Berliner Institut für Urbanistik. Klaus J. Beckmann übernimmt am 1. Oktober die Leitung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in Berlin. Das teilte das Institut am Dienstag mit. Es ist das größte Stadtforschungsinstitut im deutschprachigen Raum. Zur Zeit ist Beckmann Leiter des Instituts für Stadtbauwesen und Stadtverkehr und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls an der Rheinisch-Technischen Hochschule Aachen. Beckmann tritt die Nachfolge von Heinrich Mäding an, der das Difu seit 1992 leitet und aus Altersgründen ausscheidet.

dpa, 1. August 2006

Neue Publikationen des Difu sind immer Pflichtlektüre. Das vorliegende Buch um so mehr, als die Grünen ja im Herbst einen Zukunftskongreß abhalten wollen, bei dem es u.a. auch um die Zukunft von Migration und Integration geht. Der Band ist das Auftaktwerk zu einer Reihe "Beiträge zum Forschungsverbund Stadt 2030". Er setzt sich aus zehn Aufsätzen zusammen. Die beiden ersten von Albrecht Göschel und Hartmut Häußermann und der letzte von Bettina Reimann bilden sozusagen den Rahmen mit Fragestellungen zu ... Integration und Urbanität sowie zur Perspektive der Stadtgesellschaft. ... Ich fand den Band ausgesprochen lesenswert und bin schon auf die Nachfolger gespannt, ... .

AKP, Juli/August 2006

... Umfrage- und Forschungsergebnisse veröffentlicht das "Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) regelmäßig; es geht in seinem jüngsten Newsletter aber auch Fragen von erheblicher Konsequenz für Industrie und Kommunen nach ... . Als Denkfabrik der Städte und des Städtischen verfolgen die rund 100 Mitarbeiter und Wissenschaftler die wirtschaftlichen, sozialen und stadtplanerischen Trends der Städte mit akribischem Gespür für Trends. ... Dass 111 "Zuwender", meist Städte und Kommunalverbände, die Arbeit des Instituts erheblich (mit)finanzieren, spricht für die wissenschaftliche, anwendungsorientierte und politikberatende Qualität des Think-Tanks Difu. Was hier erforscht wird, wird in Fortbildungsveranstaltungen an Führungskräfte, leitende Verwaltungsmitarbeiter und Mitglieder von Vertretungskörperschaften weitergegeben. ...

Handelsblatt, 26. Juli 2006

... PPP ist auf dem Vormarsch. Das Deutsche Institut für Urbanistik spricht von einem "wirklichen Boom" seit 2004. Es zählte im vergangenen Herbst rund 160 PPP-Projekte in den Kommunen. Die Bürgermeister rühmen Effizienzgewinne von durchschnittlich zehn Prozent. Künftig, erklären die Forscher vom Urbanistik-Institut, werde PPP noch viel öfter eingesetzt, um Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge wahrzunehmen. ...

DIE ZEIT, 22. Juni 2006

... Studien führender Stadtforschungsinstitute wie des Deutschen Instituts für Urbanistik in Berlin, des Instituts für Raumökologie Dresden und des Lehrstuhls Stadttechnik an der TU Cottbus belegen, daß sich breiartig zerfließende und perforierte städtische Strukturen belastend auf die Haushalte der Kommunen, alsbald aber auch der Endverbraucher auswirken. Dabei kommt es zu einer Kettenreaktion. Schrumpfende Bevölkerung, Wohnungsleerstände und unkoordinierte Gebäudeabrisse führen zur Unterauslastung der Ver- und Entsorgungsnetze, die sich ihrerseits in Wärmeverlusten, Verstopfung und Verkeimung von Leitungen sowie überproportional ansteigenden Wartungsund Reparaturkosten auswirkt. ...

Die Welt, 17. Juni 2006

Europäisches Umweltrecht in den Kommunen. Diese Schrift der Juristin Manuela Rottmann könnte das Manuskript des Abschlussvortrags des 15. BUVKO gewesen sein. Alle wichtigen Themenblöcke des Kongresses ... werden abgehandelt. Selbstverständlich muss und ist diese Schrift auch aktueller... . Da der Herausgeber das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) ist, ist auch der Blickwinkel der Ausführungen klar: Hier werden ... die Belange und Interessen der Kommunen berücksichtigt. ... Wer etwas erreichen will im kommunalen Bereich, sollte sich diese Broschüre besorgen!

mobiologisch!, Juni 2006

... "Die Krise des Einzelhandels sorgt für eine verschärfte Problemlage auch in größeren Städten", erklärt Dr. Gerd Kühn, Koordinator des Arbeitsbereichs Fortbildung beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). "Selbst in 1a-Lagen gibt es Leerstände, ortsansässige Händler werden zusehends verdrängt, und dazu kommt die Krise der Warenhäuser. Dies ergibt eine schwierige Problem- Me-lange."… Daher erscheinen Investoren und Betreiber, die in Städten mit ihren Plänen für neue Centerentwicklungen vorstellig werden, oftmals als Rettung in der Not. "Viele Rathäuser sind mit einer solchen Ansiedlungsentscheidung jedoch überfordert. Für sie ist es ein singuläres Ereignis, für die Projektentwickler Tagesgeschäft", so Kühn. Das Ergebnis ist in vielen Fällen ein Center, das die Innenstadt nicht stärkt, sondern im Gegenteil für den Niedergang der traditionellen Shoppingmeile sorgt. ...

Immobilien Manager, Juni 2006

... Stadtplaner Hasso Brühl, der als Projektleiter die aktuelle Untersuchung "Wohnen in der Innenstadt" (Deutsches Institut für Urbanistik) auf den Weg gebracht hat, spricht vom "Wohnungsleitbild", das sich in den letzten Jahren geändert hat. Das heißt, das Eigenheim im Grünen büßte seine Ruf als allein glücklich machendes Statussymbol ein, während der städtische Raum an Attraktivität gewann. Der einstige Moloch zeigt plötzlich von Tag zu Tag ein freundlicheres Gesicht. Das liegt vor allem daran, dass Investoren begannen und beginnen, die City als urbanen Lebensraum wiederzuentdecken und Wohnraum bereitzustellen. Das Leben im Zentrum ist ganz im Trend, was wiederum die Renditeerwartungen für innerstädtische Liegenschaften in die Höhe treibt. ...

Madame, Juni 2006

… Stadtmarketing darf nicht zum reinen "Event-Tam-Tam" verkommen… . Stadtplaner, Wirtschaftsförderer, Interessensverbände insbesondere des Handels, alle wollen das Instrument Stadtmarketing ins rechte Licht rücken. Ins rechte Licht gerückt wird der Begriff, was darunter zu verstehen ist, wie sich Stadtmarketing in der bundesdeutschen Praxis entwickelt hat und wie es beispielhaft in verschiedenen Städten angewandt wird, nunmehr vom Deutschen Institut für Urbanistik im Band 42 der Beiträge zur Stadtforschung. Eines macht das Buch klar: Es gibt nach wie vor keine einheitliche Herangehensweise in den Städten und auch die Erfolge von Stadtmarketing lassen sich nicht so einfach auflisten und vergleichen.

GRIBS - Kommunalrundbrief, Juni 2006

You Should Know/Global: The German Institute of Urban Affairs conducted a study on the impact of demographic change on Local and Regional Government for CEMR (Council of European Municipalities and Regions,
http://www.ccre.org ). The publication can be downloaded from Difu website
DF10409.pdf. All European countries are facing challenges from demographic change. These fundamental, serious developments have complex consequences for local and regional authorities. ...

Interbiznet Bugler, June 2006

Weitere Verweise auf diesen Beitrag: