Difu-Berichte 3/2001 - Berlin - Helsinki - Stockholm

 

Entwicklungschancen und Entwicklungsprobleme von Hauptstädten können als eigenständiges und spezifisches Themenfeld im Kontext der Metropolenentwicklung verstanden werden: Die Wahrnehmung spezifischer Hauptstadtfunktionen und deren Berücksichtigung bei der gesamtstädtischen Entwicklung führt im Regelfall auch zu kontroversen Sichtweisen bei gesamtstaatlichen und kommunalen Akteuren. Vor allem wenn es um die Finanzierung einzelner Aufgaben (zum Beispiel Kultur, Sicherheit, Flächenbereitstellung) geht.

Die Hauptstadt-Werdung Berlins mit dem Umzug der Bundesregierung und die daraus erwachsene Neubestimmung städtischer Funktionen waren Anlass, im Rahmen eine Reihe von drei Veranstaltungen in Helsinki, Berlin und Stockholm, dieses Spannungsverhältnis zu thematisieren und zwischen Politik, Kommunalverwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zu diskutieren. Das Difu führte diese Veranstaltung zusammen mit der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, dem Finnland Institut in Deutschland, dem Schwedisch-finnischen Kulturzentrum in Espoo, Finnland, sowie der Technischen Universität Helsinki durch. Schwerpunkte der Berliner Veranstaltung waren die Entwicklungsmöglichkeiten für Arbeiten, Wohnen und Kultur in diesen drei Hauptstädten. Die vorliegende Dokumentation der Berliner Veranstaltung vom September 1999 enthält Beiträge aus gesamtstaatlicher Regierungssicht, kommunalpolitischer, stadtentwicklungspolitischer sowie kultureller und regionalwissenschaftlicher Sicht. Sowohl die fach- und finanzpolitischen als auch die administrativen Problemfelder werden behandelt und die Unterschiede der drei Hauptstädte herausgearbeitet.

Weitere Informationen:
Dipl.-Soz. Robert Sander

Telefon: 030/39001-267

E-Mail:
sander@difu.de

Bestellung (nur schriftlich):
siehe
Bestellschein

    

Die Dokumentation liegt in englischer Sprache vor (rund 300 Seiten) und kann kostenlos beim Difu bestellt werden.