Difu-Berichte 3/1996 - TAT-Orte. Gemeinden im ökologischen Wettbewerb
TAT-Orte
Auf die Eigeninitiaive und das Engagement kleiner Gemeinden der neuen Bundesländer setzt das Projekt "TAT-Orte. Gemeinden im ökologischen Wettbewerb", das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Deutschen Institut für Urbanistik, gemeinsam seit 1994 durchgeführt wird und eine Laufzeit bis zum Jahr 2000 hat.
Der Wettbewerb richtet sich an alle kleinen Gemeinden (bis 10 000 Einwohner) der neuen Bundesländern - das heißt Verwaltungen, aber auch Initiativen in diesen Gemeinden. Es sollen umweltverträgliche Vorhaben ausfindig gemacht werden, die gleichzeitig ökonomisch und sozial bedeutsam sind. Sie sollen zudem innovative Ideen mit persönlicher Verantwortung verbinden, zukunftsweisend und außerdem auf Gemeinden mit ähnlichen Rahmenbedingungen übertragbar sein.
Der Sinn des "TAT-Orte"-Wettbewerbs liegt zum einen in der öffentlichen Anerkennung der vorbildlichen Beispiele. Zum anderen liegt er darin, daß diese Beispiele Schule machen. "Tue Gutes und rede darüber" lautet somit kurzgefaßt die Devise des Wettbewerbs. So werden die prämierten "TAT-Orte" der Öffentlichkeit bekanntgemacht: in einer Pressekonferenz, einer feierlichen Preisverleihung, durch eine Buchdokumentation, einen professionell gedrehten Videofilm über jeden prämierten Ort und seine Umweltaktivitäten sowie schließlich in einer Ausstellung und einem Jahreskalender mit Fotomotiven der Preisträgergemeinden.
Vom Nachweis gelungener Eigeninitiative und erfolgreicher Praxis gehen starke Impulse aus - gute Beispiele sind "ansteckend". Diese Erfahrung macht sich der Wettbewerb zunutze. Die Herstellung von Öffentlichkeit bewirkt dabei vielerlei: Sie weckt nicht nur Interesse an den erfolgreichen Vorhaben weit über die Region hinaus. Erfahrungsaustausch und Kräftigung des Selbstwertgefühls durch Anerkennung sind oft auch Ausgangsbasis für neue Ziele und Erfolge.
Die Preisträger 1996
Am 9. Juni 1996 nahmen im Rathaus der Hansestadt Wismar vier Gemeinden und eine Initiative als beispielhafte "TAT-Orte" ihre Urkunden entgegen:
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Günter Fentner, Gemeinde Ahrenshagen (Landkreis Nordvorpommern), Mecklenburg-Vorpommern | |
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Adelheid Distler für die thüringische Gemeinde Breitenhain (Saale-Orla-Kreis) | |
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Heinz Pullwitt für die brandenburgische Gemeinde Gerswalde (Landkreis Uckermark) | |
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Ditmar Haym für die sächsische Gemeinde Mölbis (Landkreis Leipziger Land) | |
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Regina Rauwolf für die Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Ökodorf e.G. Groß Chüden (Altmarkkreis Salzwedel) in Sachsen-Anhalt |
Die Auszeichnungen wurden von Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, und Prof. Dr. Heinrich Mäding, Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik, im Rahmen einer Festveranstaltung zu Ehren der Preisträger überreicht.
Anläßlich der Preisverleihung wurden nicht nur die Videofilme der prämierten Gemeinden und Initiativen gezeigt, sondern auch die Ausstellung über die Wettbewerbsgewinner präsentiert. Die Buchdokumentation wurde rege nachgefragt, da sie auch dazu dienen soll, andere Gemeinden zu motivieren und damit Mut zu eigenen Aktivitäten zu machen. Interessenten für die Buchdokumentation können diese beim Deutschen Institut für Urbanistik, Arbeitsbereich Umwelt, anfordern.
Gemeinde Ahrenshagen
Die Gemeinde Ahrenshagen hat 1130 Einwohner und liegt im Einzugsgebiet des Naturschutz- und Landschaftsschutzgebietes "Unteres Recknitztal".
Nach der Vereinigung stand die Gemeinde wie viele andere in den neuen Bundesländern vor der Aufgabe, eine für die Einwohner finanzierbare Abwasserbeseitigung zu entwickeln. Aufgrund der verstreut liegenden Gehöfte wurde eine dezentrale Lösung in Form von Pflanzenkläranlagen gewählt. Zehn Pflanzenkläranlagen zur Abwasserbehandlung sind bereits fertiggestellt, weitere 30 Anlagen sollen folgen. Der Gemeinde ist es damit gelungen, eine umweltfreundliche und für ihre Einwohner finanziell tragbare Lösung der Abwasserbehandlung umzusetzen. Der Abwasserpreis in Höhe von 2,97 DM
pro Kubikmeter und Anschlußgebühren in Höhe von 1 700 DM pro Einwohnergleichwert (EGW) sind sehr kostengünstig. "Die allgemeine rapide Preisentwicklung auf dem Abwassersektor in den neuen Bundesländern hat wesentlich dazu beigetragen, daß die Bevölkerung das Konzept für ihre Pflanzenkläranlagen voll mitträgt", bestätigt Herr Wassatsch, Leiter des Forschungsprojekts Pflanzenkläranlagen.
Die Pflanzenkläranlagen sind seitdem ein begehrtes Anschauungsobjekt nicht nur für die ländlichen Kommunen in den neuen Bundesländern. Die rege Nachfrage nach Führungen und die gute Beteiligung an Symposien, die vor Ort durchgeführt werden, belegen dies anschaulich.
Die Abwasserentsorgung durch Pflanzenkläranlagen sowohl für die Haushalte als auch in der landwirtschaftlichen Produktion läßt sich grundsätzlich auf kleine Entsorgungseinheiten in ländlichen Gebieten übertragen. Ahrenshagen stellt damit ein herausragendes Beispiel für effektive, umweltverträgliche und gleichzeitig ökonomische Abwasserreinigung dar und kann so andere Gemeinden zur Nachahmung anregen.
Weitere Umweltvorhaben sind bereits realisiert oder werden demnächst begonnen: Landschaftspflege, Baustoffrecycling, Fäkalschlammvererdung, Anbau nachwachsender Rohstoffe (Rohrkolben), Aufbau einer Kompostierungsanlage.
Durch diese Maßnahmen wird gleichzeitig der Arbeitslosigkeit entgegengewirkt, über 30 Personen finden in Ahrenshagen wieder einen sicheren Arbeitsplatz.
Gemeinde Breitenhain
Die Gemeinde Breitenhain (300 Einwohner) liegt in Thüringen, etwa 30 km südlich von Jena in einem waldreichen, landwirtschaftlich geprägten Gebiet. Der Ort mit seinen historischen Fachwerkbauten und den vielen Teichanlagen ist frei von jeglichen Industrieansiedlungen, Ortschaft und Umgebung blieben von gravierenden Eingriffen in die Natur verschont.1990 haben sich Gemeindeverwaltung, Agrargenossenschaft und Heimatverein gemeinsam mit dem Nachbarort Stanau dazu entschlossen, ihr Gebiet zur beispielhaften "Ökoregion Breitenhain" zu entwickeln. Erklärtes Ziel des erarbeiteten Gesamtkonzepts "Ökoregion Breitenhain - Musterregion für die ganzheitlich-ökologische Entwicklung von Landwirtschaft, Handwerk, Einzelhandel, Naherholung und Fremdenverkehr in ländlichen Regionen der neuen Bundesländer" ist die Einheit von naturgemäßer Lebensführung und umweltverträglicher Entwicklung des Gebietes. Das Konzept enthält eine Vielzahl von Einzelvorhaben zu den Schwerpunkten Naturschutz- und Landschaftspflege, ökologisch orientiertes Bauen und rationelle Energieanwendung, naturnahe Abwasserreinigung, umweltverträglicher Tourismus, ökologische Landwirtschaft sowie Verarbeitung und Direktvermarktung ihrer Produkte. Gerade die Direktvermarktung ist ein Beispiel für einen erfolgversprechenden Ansatz, in kleinen Strukturen den Weg zum Kunden direkt und ohne große Transportwege zu realisieren.
Mit der schrittweisen Realisierung einzelner Maßnahmen sollen auch die bestehenden Arbeitsplätze gesichert sowie neue Arbeitsplätze- insbesondere für Frauen - geschaffen werden.
Die Dorfgemeinschaft in Breitenhain ist für ökologische Fragen sensibilisiert und hat ein Bewußtsein für die Bedeutung umweltverträglicher Wirtschaftsweisen und für den Erhalt von Natur und Landschaft entwickelt. Auch die Umwelterziehung spielt in Breitenhain eine herausragende Rolle, der Kindergarten wurde erhalten und in das Konzept "Ökoregion" einbezogen. "Unseren Kindern wird im Kindergarten schon die Liebe zur Natur vermittelt. Sie erkennen auch, daß man die Schönheit der Natur schützen muß. Den täglich anfallenden Müll wie Joghurtbecher, Verpakkung, Speisereste und Papier sortieren die Kinder selbst. Auch, wie man Strom und Wasser sparen kann, wird bei uns oft besprochen und gemeinsam realisiert", so die Breitenhainer Kindergartenleiterin Andrea Preisker.
Gemeinde Gerswalde
Gerswalde mit seinen 1100 Einwohnern liegt im nördlichen Bereich des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin und gehört zu den strukturschwächsten, von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Gebieten Deutschlands. In Gerswalde entsteht ein Netzwerk für die regionale Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteuren aus Vereinen, Betrieben und Verwaltungen mit dem Ziel, gemeinsam die ökologische und wirtschaftliche Entwicklung der Region voranzubringen.
Entsprechend seiner Lage im Biosphärenreservat nimmt Gerswalde die Aufgabe wahr, umweltverträglich zu produzieren, neue Erwerbsmöglichkeiten im handwerklichen Bereich, im Kleingewerbe, im Tourismus und bei der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte aufzubauen. Dies geschieht mit der Zielsetzung, die weitgehend intakte und an vielen Stellen noch unberührte, ökologisch und kulturhistorisch wertvolle Landschaft der Region zu erhalten.
Eine Vielzahl von Initiativen aus der gesamten Region tragen zur Verwirklichung dieses Konzeptes bei. Sie widmen sich den Aufgaben der Landschaftspflege, der landwirtschaftlichen Produktion nach umweltschonenden Kriterien, dem familienfreundlichen und naturnahen Tourismus mit kulturellen Angeboten unter Berücksichtigung von Brauchtum und Denkmalpflege.
Der umweltverträgliche Tourismus soll als ein wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Gerswalde ausgebaut werden. Der Tourismusverein Region Gerswalde e.V. strebt die Entwicklung zur "Ferienregion" an und möchte familienfreundliche Angebote schaffen, die gleichzeitig umweltfreundlich und naturnah sind.
Die Vielzahl der bereits realisierten Maßnahmen zeugt von dem großen Engagement der unterschiedlichen Akteure, die gemeinsam die umweltverträgliche und wirtschaftliche Entwicklung der Region Gerswalde verwirklichen wollen. "Als ich von dem TAT-Orte-Wettbewerb hörte, war mir klar, daß das die Chance ist, die Mühen der letzten Jahre für alle zu würdigen. Für mich persönlich war es ein Erlebnis, einmal sichtbar zu machen, wie die Pflänzchen, die an allen Ecken und Enden gesteckt wurden, zu einem stattlichen Blumenstrauß gewachsen sind. Das soll von allen gesehen werden, stolz und stark machen für die weitere Arbeit", so Jutta Bade von der Initiativgruppe Ökoregion Gerswalde.
Gemeinde Mölbis
Die Gemeinde Mölbis liegt am Rand der Göselaue, etwa 15 Kilometer südlich von Leipzig im Landkreis Leipziger Land. Seit Beginn der Braunkohlenförderung gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Mölbis mehr und mehr industriell geprägt. Am Industriestandort Espenhain in unmittelbarer Nachbarschaft des Ortes siedelten sich vor dem Zweiten Weltkrieg Brikettfabriken, Kraftwerke und eine Braunkohlenschwelerei an. Das heute 452 Einwohner zählende Dorf im mitteldeutschen Braunkohlenrevier galt einerseits als Beispiel für eine Wirtschaftspolitik, in der Umweltschutz keine Rolle spielte. Andererseits wurde Mölbis zum Symbol für Menschen, die sich unter dem Dach der Kirche gegen massive Umweltverschmutzung und Hoffnungslosigkeit in der DDR zur Wehr setzten.
1990 votierten die Bürger für einen Wiederaufbau ihres einst vom Abriß bedrohten Dorfes. "Mölbis stieg auf wie Phönix aus der Asche. Es konnte nur besser werden, denn in der Dorfgemeinschaft gab es trotz der Umweltprobleme einen festen Zusammenhalt", sagte Bürgermeister Ditmar Haym. Denn seit am Vorabend der deutschen Einheit mit der Pflanzung der "Hoffnungslinde" das Projekt "Hoffnung Mölbis" startete, das von der Mehrheit der Bürger getragen wird und bis ins nächste Jahrtausend fortgeführt werden soll, hat sich im Ort viel getan. So erhielt Mölbis eine neue Infrastruktur, die "Teichachse" wurde renaturiert, Sozialwohnungen wurden gebaut, in der alten Orangerie entsteht ein umwelt- und industriegeschichtliches Informationszentrum.
Viele Aufgaben stehen noch vor den Mölbisern, denkt man an die Wiedernutzung der Industriebrache Espenhain, an die zukünftige Nutzung der Trageser Hochhalde oder an den rings um den Ort geplanten Grüngürtel. Bei allen bisher geplanten oder bereits abgeschlossenen Maßnahmen sind ökologische Aspekte nicht von ihrer wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung für den Ort zu trennen.
Die Gemeinde Mölbis hat den Beweis erbracht, daß ihr Dorf durch pragmatische Zusammenarbeit von Betroffenen, Verursachern und Behörden auch angesichts extrem schwieriger Ausgangsbedingungen eine Zukunft hat. Das Projekt "Hoffnung Mölbis"ist zum Symbol für das Weiterleben des Ortes geworden.
Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Ökodorf e.G. Groß Chüden
Die "Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Ökodorf e.G." betreibt in Groß Chüden, etwa sechs Kilometer östlich der Kreisstadt Salzwedel, ein "Ökodorf-Projektzentrum" - eine "ökologische Keimzelle" im strukturschwachen Altmarkkreis.
Die Genossenschaft hat dort seit Ende 1993 in einem alten Fachwerkgehöft ein Seminarzentrum sowie Handwerksbetriebe und Wohnungen eingerichtet. Die vielfältigen Tätigkeiten des Projektzentrums umfassen, um nur einige Beispiele zu nennen: die ökologische Siedlungsplanung, die Durchführung von Seminaren zu verschiedenen ökologischen Themen, Selbstversorgung durch ökologischen Gartenbau, den Bau von Solaranlage und Pflanzenkläranlage sowie eines experimentell errichteten Lehm-Fachwerkgebäudes. "Hier versuchen wir mit einer wachsenden Zahl von Mitarbeitern und Seminargästen, alle Bereiche einer nachhaltigen Lebensweise praktisch zu erproben und in unsere weiteren Planungen einzuarbeiten. Dabei wollen wir die notwendige Entwicklung zukunftsorientierter Modelle mit praktischen Lösungsansätzen für die Gemeinde und die von Arbeitslosigkeit und Strukturschwäche betroffene Region verbinden", erläutert Dieter Halbach vom Genossenschaftsvorstand.
Alle Projektbausteine dienen auch der Vorbereitung und Erprobung einer zukünftigen sozial-ökologischen Modellsiedlung, deren Errichtung die Genossenschaft an anderer Stelle in der Altmark plant. In dieser Siedlung sollen etwa 300 Menschen bei weitgehender Selbstverantwortung und Selbstversorgung leben und arbeiten. Gebäude und alle Einrichtungen zur Ver- und Entsorgung möchten die zukünftigen Siedler unter konsequent ökologischen Gesichtspunkten erstellen.
Schon jetzt ist das "Ökodorf-Projektzentrum" weit über die Altmark hinaus bekannt, viele Menschen aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet haben das "Ökodorf-Projektzentrum" in Groß Chüden besucht, um mehr über ökologische Siedlungen, nachhaltige Lebensweisen und andere Umweltthemen zu erfahren.
In den zwei Jahren seit Bestehen des Projektzentrums hat die Initiative mit reger ökologischer Bildungsarbeit bereits wichtige Impulse in die strukturschwache Region der Altmark gegeben. Durch zahlreiche Kooperationen in der Region und mit Institutionen im gesamten Bundesgebiet sowie durch eine intensive Vernetzungsarbeit werden damit wichtige ökologische Erfahrungen gebündelt und an viele Interessenten weitergegeben.
Wettbewerb 1997
"TAT-Orte. Gemeinden im ökologischen Wettbewerb" wird weitergehen: die Wettbewerbe laufen bis zum Jahr 2000, wobei jedes Jahr bis zu fünf Preisträger ermittelt werden. Bewerbungen sind über das ganze Jahr möglich und werden in die jeweils laufende Wettbewerbsrunde aufgenommen.
Teilnahmeberechtigt sind kleinere Gemeinden (bis 10 000 Einwohner) der neuen Bundesländer sowie Initiativen in diesen Gemeinden, die in beispielhaften Vorhaben ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele verbinden.
Bewerbungsunterlagen erhalten Sie beim
Deutschen Institut für Urbanistik,Arbeitsbereich Umwelt,
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
