Difu-Berichte 2/2009 - Mediennachlese
Im Australienjournal hören sie heute: […] Wir werfen einen Blick ins Jahr 2050 und betrachten die australische Großstadt der Zukunft – im ersten Teil unserer neuen Reihe „Metropolis Australien“. ((Telefon-Interview mit Dr. Stephanie Bock vom Difu))
www20.sbs.com.au/podcasting/index.php?action=feeddetails&feedid=2&catid=1,
SBS German program, Australienjournal, 10.6.09
Spontan ein Fahrrad parat zu haben, nur für eine halbe Stunde – das wäre großartig. ... Viele Deutsche haben dafür eine Lösung gefunden: Mietfahrräder. […] Damit es bald mehr davon gibt, wird das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung innovative Modellversuche mit Leihfahrrädern in den kommenden Jahren mit zehn Millionen Euro unterstützen. […] „Sehr viele Menschen ziehen derzeit zurück in die Stadt“, sagt Tilman Bracher, der beim Deutschen Institut für Urbanistik den Wettbewerb betreut – „und damit wächst die Bereitschaft, den Raum anders zu nutzen als ihn mit Autos zuzuparken.“ Dass die Leihsysteme funktionieren, zeigen Metropolen im Ausland: „Seit es zum Beispiel in Barcelona und Paris Mietfahrräder gibt, haben sich diese Städte deutlich verändert“, sagt Bracher, „sie sind viel ruhiger und kommunikativer geworden. Ein neues Stadtverständnis ist entstanden.“ Kurz: Je mehr Räder, desto weniger Staus.
SPIEGEL ONLINE, 9.7.09
Karstadt und die Warenhauskrise in den Innenstädten. Sterben die Innenstädte ohne die Warenhäuser? Ein Gespräch mit Dr. Gerd Kühn vom Deutschen Institut für Urbanistik aus Anlass der drohenden Karstadt-Insolvenz. Download:
www.mdr.de/mediathek/suche/6426638.html,
MDR Radio, 9.6.2009
Was geschlossene Warenhäuser für Deutschlands Einkaufsstraßen bedeuten würden, glauben Experten allerdings schon heute sagen zu können. […] „Für viele deutsche Innenstädte wäre das eine Katastrophe, vor allem den mittelgroßen Städten würden die Magnete ihrer Innenstädte verloren gehen“, sagt Gerd Kühn vom Deutschen Institut für Urbanistik zu manager-magazin.de. […] „Wenn die harte Konkurrenz nun Karstadt in die Fusion mit dem Kaufhof treibt, werden wohl nochmals weniger Warenhäuser in den Innenstädten der Bundesrepublik zu finden sein. Dabei sorgten gerade sie vor allem in kleineren Städten für die nötige Laufkundschaft in den Einkaufstraßen, die oft auch kleineren Geschäften einen wichtigen Teil ihres Umsatzes beschert“, sagt Difu-Experte Kühn. Falle der in Zukunft aus, weil nicht wenige dieser Innenstadtzugpferde der möglichen Karstadt- und Kaufhof-Fusion zum Opfer fallen sollten, könnten ganze Innenstädte veröden.
Manager-Magazin, 18.5.2009
„Nur wenige werden überleben.“ Dennoch glaubt das Deutsche Institut für Urbanistik weiterhin an eine Zukunft der Warenhäuser. „Handel ist Wandel“, sagt Klaus Beckmann, Geschäftsführer und Wissenschaftlicher Direktor des Difu. Es habe schon immer Umstrukturierungen im Einzelhandel gegeben. „Und es wird wieder einen Wandel geben, der die Kaufhäuser verändern wird, beispielsweise in Shop-in-Shop-Systeme oder Franchise-Unternehmen.“
HNA, 25.5.2009
„Erhaltung und Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche. Difu-Arbeitshilfe” […] Wenn wieder einmal eine Neuerscheinung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) auf meinem Schreibtisch landet, dann denke ich mir regelmäßig: „Wenn es das Difu nicht schon gäbe, dann müsste man eine solches Institut erfinden.” Ein Institut, das auf hohem wissenschaftlichen Niveau die wesentlichen Problemstellungen kommunaler und regionaler Entwicklung bearbeitet und die Ergebnisse seiner Tätgkeit (zum Beispiel) in Form von zwar umfangreichen, aber doch lesbaren und sehr nützlichen „Arbeitshilfen” der interessierten kommunalpolitischen Öffentlichkeit „verabreicht”. […] Fazit: Wieder mal einen Difu-Arbeitshilfe, die in keinem Planungsamt und in keiner gut sortierten Fraktionsbibliothek fehlen sollte.
GRIBS-Kommunalrundbrief 2/2009
Im Zuge der Überlegungen zu einem weiterreichenden Konjunkturprogramm wurden in den vergangenen Wochen die Möglichkeiten diskutiert, zusätzliche Investitionen auf kommunaler Ebene anzustoßen, um den Investitionsrückstand zumindest teilweise abzubauen. Vielfach wird dabei auf die im Sommer veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) zum kommunalen Investitionsbedarf Bezug genommen. […]
Wohnungspolitische Informationen, Heft 1/09.
Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) verfügen mittlerweile 63% der deutschen Städte mit mehr als 50000 Einwohnern über eine umfassende Strategie zur Entwicklung von Clustern, Netzwerken, Technologie- und Kompetenzfeldern. […] Diese neuen Initiativen lokaler und regionaler Wirtschafts-, Technologie- und Innovationspolitik entstehen häufig als Reaktion auf ökonomischen Strukturwandel, krisenhafte Entwicklungen oder Strukturbrüche. […] In der neuen Difu-Veröffentlichung werden die unterschiedlichen Facetten der Entwicklung von Clusterinitiativen und Netzwerken beleuchtet. […] Der neue Sammelband der Reihe „Edition Difu – Stadt Forschung Praxis” mit einer Fülle von Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis liefert einen umfassenden Überblick über aktuelle Erkenntnisse und Diskussionslinien, stellt Instrumente und Entwicklung und zum Management von Clustern vor und zeigt gute Beispiele für Clusterstrategien und -konzepte.
das rathaus 1/09
Zahlreiche deutsche Städte haben mittlerweile ein eigenes Klimaschutzkonzept erstellt – eine Selbstverpflichtung, in der langfristige Ziele festgeschrieben sind. „Nur an Schwerin ist dieses Thema bislang sang- und klanglos vorbeigegangen“, sagt Ullrich Söffker, Landesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen. […] „Gut 20 bis 30 Prozent Energie könnte man einsparen, wenn sich das Verbraucherverhalten ändert“. […] Das gelte in privaten, vor allem aber in öffentlichen Gebäuden. […] Für die Erstellung eines solchen Konzeptes gibt es schon lange ein dickes Handbuch vom Deutschen Institut für Urbanistik: „Klimaschutz in Kommunen“. Das Exemplar […] stammt aus dem Jahr 1997.
Schweriner Volkszeitung, 19.1.2009
Wir werden weniger, älter und bunter – auf diesen Nenner lässt sich bringen, was Land auf, Land ab als Folgen des demographischen Wandels prognostiziert wird. […] Und was hat das mit dem Bielefelder Kanalnetz zu tun? […] Ganz einfach – je weniger Menschen es gibt, desto weniger Wasser fließt durch die Kanäle und Leitungen. Das kann dazu führen, dass Kapazitäten nicht genutzt werden, die Gefahr steigt, dass künstliche Spülungen der Leitungen nötig würden, um Keimbefall zu verhindern. Wie das zu verhindern ist, soll ein Modellprojekt des Deutschen Instituts für Urbanistik klären. Sechs Städte nehmen an diesem mit Geld vom Umweltbundesamt geförderten Projekt teil.
Neue Westfälische, 7.2.2009
Im vergangenen Jahr hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), eine Gemeinschaftseinrichtung des Vereins für Kommunalwissenschaften sowie der Städte und Kommunalverbände die Studie „Investitionsrückstand und Investitionsbedarf der Kommunen: Ausmaß, Ursachen, Folgen, Strategien“ vorgelegt. Die im neuen Konjunkturpaket vorgesehenen Maßnahmen zur Sanierung und besseren Ausstattung von Schulen gehen nun teilweise auf die Vorschläge der fünf Autoren zurück. […]
Financial Times Deutschland, 8.2.2009
Im April wird die Diplom-Stadtplanerin Katrin Hilpert (29) von Münster – wo sie derzeit als Referendarin bei der Bezirksregierung tätig ist – zurück an ihren Wohnort Harburg ziehen und in ihrer Freizeit um die Außenmühle joggen. Aber schon heute, Freitag, ist die junge Wissenschaftlerin zurück an der Elbe, um im Turmzimmer des Hamburger Rathauses von Staatsrat Stephan Hugo Winters eine Urkunde und einen Scheck über 750 Euro in Empfang zu nehmen. Das Deutsche Institut für Urbanistik in Berlin vergibt den Preis und würdigt damit das Ergebnis ihrer 2007 an der Technischen Universität Hamburg-Harburg geschriebenen Diplomarbeit zum Thema „Die Genossenschaft als Organisationsmodell öffentlicher Aufgaben“. Die Jury lobte die „fundierte Bestandsaufnahme und den praktischen Wert der Arbeit für die kommunale Praxis“. Katrin Hilpert: „Das Genossenschaftsmodell eignet sich sehr gut bei der Privatisierung öffentlicher Aufgaben.“
Hamburger Abendblatt, 13.2.2009
Der 2002 gestartete Stadtumbau habe sich „grundsätzlich bewährt“, schreibt das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in seinem Evaluationsbericht über das Bund-Länder- Programm. […] „Das Programm ist äußerst zielgenau“, sagt Difu-Direktor Prof. Klaus J. Beckmann. So seien die vom Bundesbauministerium festgelegten Ziele größtenteils erreicht worden. Die Zunahme des Wohnungsleerstands konnte gestoppt, die Wohnungsmärkte in den Programmkommunen gestärkt werden. […] „Der Wohnungsleerstand ist seit 2001 nur wenig gesunken“, weiß Bettina Reimann, die für das Difu am Bericht mitgeschrieben hat. „Aber ein Zuwachs des Leerstandes konnte immerhin vermieden werden.“
Demokratische Gemeinde, 3/09
