Difu-Berichte 2/2006 - Mediennachlese

Hausbesitzer urteilen kontrovers über das Wohnen in der City. Während Stadt und Urbanistik- Institut eine Renaissance der City ausmachen, wollen manche Eigentümer das noch nicht erkennen. Das Wohnen in der Innenstadt wird nach Ansicht der Stadt wieder attraktiv. Tatsächlich ziehen sogar Frankfurter nach Offenbach, um sich hier ihren Traum vom Altbau zu erfüllen. Ob sich Investitionen im Bestand auszahlen, darüber sind sich nicht alle Eigentümer einig. ...

FR, 31.5.2006

... Die Zeit der großen städtebaulichen Entwürfe ist definitiv vorbei, sagt Albrecht Göschel vom Deutschen Institut für Urbanistik: Wir haben uns in den 90er Jahren sinnvollerweise von der Vorstellung verabschiedet, dass es das große Entscheidende für die deutsche Stadt gebe. Und alle Versuche, das nun doch wieder zu tun: die autogerechte Stadt, Urbanität durch Dichte, die Stadt der kurzen Wege - all diese Schlagwörter sind in den späten 90er Jahren als immer zu einfach und immer zu simpel verabschiedet worden. Es gibt nicht den großen Entwurf, es gibt ihn schon gar nicht städtebaulich, die Vorstellung, dass man Stadt städtebaulich in eine Vision überführt, diese Vorstellung ist sicherlich ad acta zu legen.

inforadio Berlin-Brandenburg, 27.5.2006

... Jens Libbe vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin sieht in der Beteiligung von privaten Dritten an öffentlichen Unternehmen oder in einer Teilprivatisierung der Abwasserentsorgung hingegen eine Reihe von Vorteilen. "Neben dem möglichen Verkaufserlös wird häufig die erhoffte Nutzung von privatem Know-how, die möglicherweise größere Effizienz in der Leistungserstellung und die damit verbundene größere Servicequalität als das Motiv zur Einbindung privater Partner genannt", sagt Libbe, der gerade einen strategischen Leitfaden für Kommunen erarbeitet hat. Das Buch mit dem Titel "Transformation netzgebundener Infrastruktur. Strategien für Kommunen am Beispiel Wasser" erscheint voraussichtlich Anfang August.

FTD, 26.5.2006

Lange Nacht im Difu. Am Samstag, 13. Mai, von 17 bis 1 Uhr, bietet das Deutsche Institut für Urbanistik im Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, Berlin, Kurzvorträge und Debatten "rund um die Stadt". Für kleine Besucher gibt es ein Kinderprogramm, weiter Filme und Live-Musik, dazu Vorträge mit Diskussion zu "EU" (17.30 Uhr), "Immer weniger und immer älter" (19.30 Uhr) und "Rechtsextrem - Was nun?" (21.30 Uhr). Weiter Infostände zu Feinstaub, Suchtpolitik, Quartiersmanagement u.v.a.m. www.difu.de,

DEMO, 9.5.2006

Die schwarz-grüne Koalition ist perfekt. CDU und Grüne stellen ihr Bündnis im Römer offiziell vor und benennen die Kandidaten für den neuen Magistrat ... "Eine Koalition des Realismus" nannte OB Roth (CDU) bei der offiziellen Vorstellung im Römer das schwarz-grüne Bündnis, das Frankfurt bis 2011 regieren will. ... Der bisherige Fraktionschef Lutz Sikorski wird Verkehrsdezernent, die 35 Jahre alte Manuela Rottmann vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin führt ein Dezernat für Umwelt und Gesundheit.

FR, 6.5.2006

EU-Richtlinie setzt Städte unter Druck. Heute ist der "Internationale Tag gegen Lärm". Was tun Städte und Gemeinden, um ihren Bürgern das Leben "lärmerträglich" zu mache? Eine EU-Richtlinie zwingt sie, die Krachmacher Straße, Schiene und Flughafen zu benennen ... Trotz heftiger Proteste des Deutschen Städtetages tragen die Kommunen die Hauptkosten des Lärmkatasters. "Die Lasten der neuen Aufgaben verbleiben also, wie so oft, bei den Kommunen", rügt Umwelt- und Rechtsexpertin Manuela Rottmann vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin.

Westfälische Rundschau, 25.4.2006

MOBILFUNK: Konsens ist noch nicht selbstverständlich. Ein weiteres Feld für den Umgang mit Risiken ist die Strahlung durch Mobilfunk. Fast alle nutzen Handys, aber wenn es um die Strahlung geht, dann hört der Spaß auf. Zwar hat sich die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Netzbetreibern in den meisten Bereichen von Jahr zu Jahr verbessert. Doch könnten die immer noch vorhandenen Defizite vor allem durch eine bessere Kommunikation zwischen Netzbetreibern, Städten und Gemeinden sowie Bürgern behoben werden. Dies ist die zentrale Erkenntnis des "Jahresgutachtens Mobilfunk 2005", das im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF) durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ... erstellt wurde.

WISSENSCHAFT - WIRTSCHAFT - POLITIK, 24.4.06

"Bürger initiieren Nachhaltigkeit": Beispiele nachhaltigen Bürgerengagements gesucht. Die Bundesregierung belohnt erneut bürgerschaftliches Engagement für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen durch die Vergabe von Fördermitteln. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Bundeskanzleramt führt das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) die zweite Wettbewerbsrunde durch. Mit der Bundesaktion werden zivilgesellschaftliche Akteure belohnt, die in ihrer Stadt bzw. Gemeinde oder Region wegweisende, übertragbare Beiträge zur lokalen Nachhaltigkeit leisten. ...

Social Times, 11.4.2006

Schleichender Verfall. Die einst modernste Infrastruktur Europas verkommt. In Deutschland fehlen Milliarden für die Erhaltung von Straßen und Versorgungsnetzen. ... Von 1992 bis 2004 sind die kommunalen Investitionsausgaben gesunken wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Laut dem Deutschen Institut für Urbanistik betrug der Rückgang in den alten Ländern rund 40 Prozent, in den neuen sogar mehr als die Hälfte. ...

Welt, 10.4.2006

Difu warnt vor den Folgen neuer Shoppingcenter in den Innenstädten. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem vor den massiven Änderungen der Kaufkraftströme in den Innenstädten durch den Bau immer neuer Shoppingcenter gewarnt wird. In dem Papier äußern sich sieben Fachleute aus unterschiedlichen Institutionen zur Situation von Innenstädten und Einkaufscentern und sprechen sich für ein verändertes Vorgehen bei der Ansiedlung von Malls aus. ... Das Positionspapier kann auf der Homepage des Difu (www.difu.de) kostenlos heruntergeladen werden.

Immobilien Zeitung, 7.4.2006

Stadt ((Essen)) startet Reihe zum Stadtwandel. OB Wolfgang Reiniger hat ein "Forum Stadtentwicklung" ins Leben gerufen. Mit Entscheidern aus Politik und Wirtschaft will die Stadt in elf Foren bis 2008 den demografischen Wandel in der Stadt und seine Folgen beleuchten sowie Maßnahmen erörtern. Den Bevölkerungsrückgang will Reiniger dabei nicht nur als Krise, sondern auch als Chance betrachten, sagte er am Dienstagabend bei der Auftaktveranstaltung in der Philharmonie. Prof. Heinrich Mäding, Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik in Berlin, bescheinigte der Stadt, etwa in der Stadtplanung die richtigen Weichen gestellt zu haben. Statt die Bevölkerungentwicklung zu beeinflussen, riet er der Stadt zu Anstrengungen, Zuwanderer zu gewinnen und junge Familien in der Stadt zu halten.

Westdeutsche Allgemeine, 23.3.2006

... "Sportliche Rentengenießer mit 58 wird es schneller nicht mehr geben als wir denken, und Alte werden arbeiten müssen", provozierte der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Albrecht Göschel vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin am Donnerstag in Reutlingen einen Saal voller Menschen aller Altersklassen. "Die Konflikte kommen. Und sie werden unsere Kultur verändern" ...

Reutlinger Generalanzeiger, 17.3.2006

... Anstelle eines Häuschens im Grünen nach eigenen Vorstellungen gestaltete vier Wände inmitten der Stadt: Für immer mehr Menschen käme das zwar durchaus in Betracht, lässt sich aber so einfach nicht realisieren ... Mannheim möchte nun ebenfalls ein Pilotprojekt in der City starten ... Wer kann, packt seine sieben Sachen und baut am Stadtrand ein Häuschen .... Den Trend will der Dezernent ((Finanzdezernet Christian Specht)) nun stoppen ... Die Zeichen dafür stehen gut: Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik ... jedenfalls entdecken Menschen die City als attraktiven Wohnort wieder neu, schätzen auch Ältere das quirlige Leben und die kurzen Wege in der City.

Mannheimer Morgen, 13.3.2006

Stadt und Fußball. Wie sollte es im WM-Jahr anders sein: Das nächste Heft der Informationen zur modernen Stadtgeschichte wird das Schwerpunktthema Stadt und Fußball haben ... Die FußballfreundInnen in der AKP-Redaktion sind schon sehr gespannt. www.difu.de/publikationen/ims.

AKP, 3/06

Verwaltungsmodernisierung in Kommunalverwaltungen - Eine Bestandsaufnahme. ... In diesem Band werden die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung von knapp 250 deutschen Städten zum Stand der Verwaltungsmodernisierung vorgestellt. ... Wie vom difu nicht anders zu erwarten, ist der Band klar strukturiert. Wer sich nicht mit über 100 Seiten Ergebnistabellen herumschlagen will, kann mit den ersten 60 vorlieb nehmen. Dort werden die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammengefasst, anschließend die Trends der Detailergebnisse vorgestellt und analysiert. Nicht uninteressant ist dabei der Vergleich zwischen neuen und alten Bundesländern. ...

AKP, 2/2006

Fit für Europa. Ein Handbuch hilft ÖPNVAnbietern, sich optimal auf EU-Vorgaben, Umweltanforderungen und Wettbewerb einzustellen. Änderungen bergen immer auch Chancen. ... Wer das Werk durcharbeitet, hat die Chance, sich als zukunftsorientierter, wirtschaftlicher und Mobilitätsdienstleister durchzusetzen. ...

fairkehr, 2/2006

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