Difu-Berichte 2/2000 - EU-Projekt IANUS gestartet
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Erfolgreiche Bewerbung am EU-Forschungsprogramm
Mit der Bewertung öffentlicher Gebäude und Dienstleistungen gibt es bisher nur wenige Erfahrungen. Im Rahmen des IANUS-Projekts sollen Verfahren entwickelt werden, mit deren Hilfe städtische Entscheidungsprozesse bei den Investitionen in öffentliche Gebäude und Dienstleistungen durch die Auswertung der Erfahrungen mit bestehenden Gebäuden entscheidend verbessert werden. IANUS ist die Abkürzung für "Indicators System to Assess New Urban Services", also für ein Indikatorensystem zur Bewertung neuer städtischer Gebäude und Dienstleistungen. Dieses System soll insbesondere aus Indikatoren zur Bewertung der Funktionalität, der Umweltqualität, der ökonomischen Tragfähigkeit und der Nutzerzufriedenheit bestehen.
Zur Durchführung des Projekts wurde ein Konsortium aus Gemeindeverbänden und wissenschaftlichen Instituten aus fünf europäischen Ländern gebildet: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien. Federführend ist die Diputació de Barcelona, ein wichtiger Gemeindeverband der Provinz Barcelona; das Difu ist einer der weiteren vier Hauptauftragnehmer. Dieses Konsortium hat sich an der ersten Ausschreibung "Cities of Tomorrow and Cultural Heritage" im Rahmen des Fünften Forschungsprogramms der EU be teiligt. Der Vorschlag für das IANUS-Forschungsprojekt wurde von den EU-Gutachtern als sehr wichtig erachtet, so dass das Projekt zügig begonnen werden konnte: Noch im Dezember 1999 wurde der Konsortialvertrag unterzeichnet, die endgültige Bewilligung durch die EU erfolgte zum 1.2.2000. |
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Das Difu wird im Rahmen dieses Projekts insbesondere die Gruppe der ökonomischen Indikatoren untersuchen. Unter anderem sollen dazu die Erfahrungen deutscher Städte mit dem Gebäudemanagement genutzt werden. Mit dieser Zielsetzung und zum Test des geplanten Gesamtsystems wird das Difu eng mit der Stadt Herne zusammenarbeiten. Die Ergebnisse sollen aber auch anderen Zuwenderstädten des Difu zur Verfügung gestellt werden. Die Zeitplanung sieht vor, dass noch im Jahr 2000 das theoretische Konzept erstellt und 2001 nach einer Testphase mit der "systematischen Verteilung des Wissens" begonnen wird. Auch die Universitäten sollen von den Erkenntnissen des IANUS-Projekts profitieren: Hierfür werden spezielle Materialien erstellt. |
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