Difu-Berichte 2/1999 - Städtewettbewerb Multimedia@Komm
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Städtewettbewerb Multimedia MEDIA@Komm
Begleitforschung durch ein Konsortium unter Federführung des Difu
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Weitere Informationen: Dr. rer. pol. Busso Grabow Telefon: 030/39001-248 E-Mail: mediakomm@difu.de Informationen zum Städtewettbewerb |
Städtewettbewerb Multimedia MEDIA@Komm ![]() Preisverleihung in der Bonner Beethovenhalle MEDIA@Komm ist eine Initiative der Bundesregierung durchgeführt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), um die Entwicklung von Multimedia in Städten und Gemeinden gezielt zu beschleunigen. In einem integrativen Ansatz sollen imstädtischen Raum innovative multimediale Dienste und Anwendungen möglichst unter Nutzung der digitalen Signatur entwickelt sowie Möglichkeiten und wirtschaftliche Potentiale demonstriert werden ( "virtuelles Rathaus", "elektronische Akte", "Bürgerkarte"). Im März 1999 wurden die Gewinner des Städtewettbewerbs bekanntgegeben. Zehn Städte und Gemeinden hatten exzellente Konzepte für die multimediale Gestaltung des kommunalen Alltags vorgelegt. Die drei Konzepte von Bremen, Esslingen und des Städteverbunds Nürnberg wurden durch das BMWi prämiert. Die Konzepte der Wettbewerbsgewinner werden in den kommenden Jahren als Pilotprojekte umgesetzt. Das BMWi stellt hierfür im Rahmen seiner Multimedia-Förderung Mittel in Höhe von bis zu 60 Mio. DM für die Technologieentwicklung bereit. MEDIA@Komm soll dazu beitragen, daß in Deutschland Best-Practice-Beispiele für Multimedia-Anwendungen entstehen, die zu breitenwirksamen Nachahmungseffekten und Investitionen führen sollen und so schließlich zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Mit der Teilnahme am MEDIA@Komm-Wettbewerb haben auch die nicht zu den Gewinnern zählenden Städte und Kreise (Berlin, Dortmund, Karlsruhe, Landkreis Kitzingen, Köln, Leipzig und Rathenow) eine gute Voraussetzung für die Realisierung ihrer Konzepte aus eigener Kraft geschaffen. Im Rahmen einer vom BMWi geförderten Begleitforschung, die in enger Verbindung mit den zehn beteiligten Städten und Gemeinden durchgeführt wird, sollen die aus der Konzeptumsetzung gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse schnell verbreitet werden.
Begleitforschung durch ein Konsortium unter Federführung des Difu
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
DIN Deutsches Institut für Normung e.V. Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (HBI) in Verbindung mit der Forschungsstelle Recht und Innovation (CeRI) Das HBI und CeRI beide an der Universität Hamburg arbeiten im Bereich von Multimedia-Anwendungen zusammen. Leiter beider Einrichtungen ist Prof. Dr. Hoffmann-Riem. Aufgabe von HBI/CeRI wird es sein, den Multimedia-Einsatz in rechtlicher Hinsicht zu begleiten (insbesondere Konformität mit IuKGD und Einsatz digitaler Signaturen) und das Difu bei der Verzahnung der juristischen und verwaltungswissenschaftlichen Begleitforschung zu unterstützen.
TÜV Informationstechnologie GmbH (TÜViT)
Konzeption der Begleitforschung
Beschreibung der Ausgangssituation
Monitoring und begleitende Untersuchung
Ableitung von Handlungsempfehlungen
Aufbau eines Kooperations- und Kommunikationsnetzwerks
Für jede der Zielgruppen wird ein spezifisches Kommunikationskonzept entwikkelt. Die Vermittlung wird auf verschiedenen Wegen geschehen, durch Printmedien, Veranstaltungen sowie im Internet; letzteres wird eine zentrale Rolle spielen. Zur Sicherung einer hohen Multiplikatorwirkung wird die Plattform "Forum Telematische Städte-KOMM!" genutzt (Internet- Forum zum Erfahrungsaustausch, der Zusammenarbeit und Wissensvermittlung, bezogen auf die Entwicklung von IuK- und Multimedia-Anwendungen in den Städten), das zur Zeit als öffentlich-private Partnerschaft zusammen mit der GMD-SET, dem SFZ, der Deutschen Bank, IBM, der Deutschen Telekom und anderen Partnern unter Federführung des Difu realisiert wird. Das Konzept und Pilotvorhaben von KOMM! wird demnächst - u.a. im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung - ausführlich vorgestellt. Das Difu wird über die Begleitforschung zum Projekt weiterhin berichten. |
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