Difu-Berichte 2/1998 - ZukunftsWerkStadt: 25 Jahre Difu - Anlaß für konkrete Utopien
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25 Jahre Difu ZukunftsWerkStadt Anlaß für konkrete Utopien Die Zukunft der deutschen Städte wird in Wissenschaft und Praxis überwiegend skeptisch eingeschätzt. Denn große, oft weltweit wirksame Entwicklungstrends bringen immer neue Belastungen für die kommunale Politik:
Dieser Realität mit ihren Belastungen stehen die - oft schon lange verfolgten - Leitbilder der Stadtentwicklung gegenüber: die prosperierende Stadt, die Stadt im Einklang mit der Natur, die Stadt der Toleranz und des sozialen Ausgleichs. Für die Stadtpolitik geht es um kontinuierliche Anpassung der Lebensbedingungen in den Städten mit Blick auf solche Leitvorstellungen. Oft fehlen dafür der rechtliche Handlungsspielraum, die finanziellen Ressourcen oder gar hinreichende politische Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger. Damit es möglichst selten am erforderlichen Wissen mangelt (über absehbare Entwicklungen, geeignete Instrumente, bewährte Verfahren und Erfahrungen anderer Städte), wurde vor 25 Jahren das Deutsche Institut für Urbanistik gegründet, das seither die deutschen Städte und Gemeinden durch praxisnahe Forschung, Fortbildung und Beratung unterstützt. Wir wollen diesen Geburtstag zum Anlaß nehmen, um im Rahmen eines Symposiums "ZukunftsWerkStadt" mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren. Dabei geht es um die Herausarbeitung von Entwicklungslinien und Zielen, um die Konfrontation und - vielleicht - Harmonisierung von Auffassungen darüber, um Veränderungsprozesse und deren Bewertung. Dem gilt die Veranstaltung am 17. September 1998 "Trends - Sorgen - Visionen". Je drei Kurzreferate aus verschiedener fachlicher Perspektive sollen wie Scheinwerfer Licht auf zwei Themenkomplexe - Stadtraum und Stadtgesellschaft - werfen und sie "erhellen". Was so vielleicht an akademischer Systematik verlorengeht, soll an Vielfalt der Positionen als Auftakt für offene Diskussionen gewonnen werden. Steht hier die Beurteilung denkbarer Zukünfte im Vordergrund, so soll am 18. September 1998 in parallelen Workshops der Schritt "Vom Leitbild zum konkreten Handeln" vollzogen werden. Zu vier unstrittigen Zielsetzungen
sollen die Workshops alternative Wege kritisch reflektieren. Als Startkapital für die jeweiligen Debatten dienen einerseits ein teilweise exemplarisch argumentierender Text aus dem Difu, - er wird den für die Werkstätten angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtzeitig zugesandt -, andererseits ein Eingangsreferat aus Praktikerperspektive. Alles in allem soll die Veranstaltung nicht im grauen Jammertal gefangen bleiben, nicht auf rosa Wolken entschweben: Analyse und Kritik, visionäre Ziele und hindernde Realitäten, materielle Zielkonflikte und neue politisch-administrative Verfahrensweisen bleiben gleichermaßen im Blickfeld. So sieht das Difu auch seine Funktion in den bisherigen 25 Jahren und für die Zukunft. Es versteht das Treffen als Quelle neuer Anregungen und "Anlaß für konkrete Utopien".
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Die Difu-Zukunftswerkstatt ist öffentlich, die Teilnahme bedarf jedoch der Anmeldung. Vertreterinnen und Vertreter der dem Difu angeschlossenen Städte werden vorrangig berücksichtigt. Bitte haben Sie Verständnis, daß wir aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten - vor allem in den Werkstätten - eventuell nicht jeden Teilnahmewunsch berücksichtigen können. |
Donnerstag, 17. September 1998 17.00 Uhr Begrüßung
Trends-Sorgen-Visionen 17.15 Uhr
18.30 Uhr
19.45 Uhr Statt eines Schlußwortes
ab 20.00 Uhr Abendprogramm
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Weitere Informationen: Difu-Pressestelle |
Freitag, 18. September 1998 9.00 Uhr Vom Leitbild zum konkreten Handeln Werkstattgespräche über Handlungsoptionen Impulsreferate und Diskussion in parallel laufenden Werkstätten
Das Difu präsentiert zu jedem Themenkomplex ein Perspektivpapier. 11.00 Uhr Kaffepause 11.30 Uhr Plenum 12.15 Uhr 12.30 Uhr Schlußwort
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