Difu-Berichte 2/1997 - Familien als Zielgruppe von Jungendhilfe und Kommunalpolitik


Familien als Zielgruppe von Jugendhilfe und Kommunalpolitik


Unter dem Motto "Familien als Zielgruppe von Jugendhilfe und Kommunalpolitik" trafen sich am 18. April 1997 Vertreterinnen und Vertreter aus zehn west- und süddeutschen Difu-Zuwenderstädten zum 11. Jugendhilfe-Jahrestreffen in Stuttgart

Die Beiträge des Erfahrungsaustauschs konzentrierten sich auf die Themenfelder Familienpolitik als

   kommunale Informations- und Öffentlichkeitsarbeit,
 
   soziale Querschnittsaufgabe für familiäre Sondergruppen - wie Ein-Eltern-Familien,
 
   stadtplanerische und -entwicklungspolitische Querschnittsaufgabe sowie als
 
   sozialplanerischer Beteiligungsprozeß und als Sozialverträglichkeitsprüfung.
 

Die gastgebende Stadt Stuttgart berichtete über die Initiative, mittels einer dezernatsübergreifenden "Familienkonferenz" den stadtinternen Diskussionsprozeß zum Thema Familien angestoßen und daraus weitere Initiativen entwickelt zu haben. So wurde beispielsweise ein Entwicklungskonzept zur Tagesbetreuung erstellt, das über den konventionellen Kindergarten weit hinausgeht. Auch die Städte Wiesbaden und München stellten dezernatsübergreifende Projekte zu den Leitideen der Lebensraumsicherung, der kulturellen Förderung und institutionellen Betreuung von Kindern und Familien in der Stadt vor.

Das Difu hat dieses 11. Jahrestreffen der Jugendhilfeplaner und -fachleute vorbereitet und moderiert. Es ist geplant, eine Dokumentation der Veranstaltung in der Difu-Materialienreihe zu veröffentlichen. Das nächste Jahrestreffen wird voraussichtlich im April 1998 in Duisburg zum Problemfeld "Jugend und Beruf" stattfinden.

Die wirtschaftliche Lage der Haushalte
Das Pro-Kopf-Einkommen


 

Quelle: Landeshauptstadt München/Planungsreferat - GIS
Münchener Sozialstudie 1992
    Deutsches Institut für Urbanistik

    
Weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Heidrun Kunert-Schroth

Telefon: 030/39001-297