Difu-Berichte 1/2009 - Mediennachlese

Schulen und Straßen vorm Verfall retten. [...] Nach langer Debatte hat das zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung nun Gestalt angenommen. Einen Einfluss darauf kann das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) sich zuschreiben, eine Gemeinschaftseinrichtung des Vereins für Kommunalwissenschaften sowie der Städte und Kommunalverbände. Im vergangenen Jahr hat das Difu die Studie „Investitionsrückstand und Investititonsbedarf der Kommunen [...]” vorgelegt. Die im neuen Konjukturpaket vorgesehenen Maßnahmen zur Sanierung und besseren Ausstattung von Schulen gehe nun teilweise auf die Vorschäge der fünf Autoren zurück. „Die Studie kam zur richtigen Zeit”, sagt Koautor Busso Grabow. Ein gewisser Handlungsdruck sei ja durch die aktuelle Finanzkrise gegeben. Deshalb wurden die von den Difu-Mitarbeitern ermittelten Zahlen in den letzten Wochen in Fachkreisen intensiv diskutiert. Man habe positiven Zuspruch von den fünf Wirtschaftsweisen sowie aus den Fraktionen und Arbeitskreisen der Parteien erfahren, sagt Grabow. Financial Times Deutschland, 15.1.2009

Netzwerke für den Erfolg. Die meisten Kommunen in Deutschland setzen bei der Wirtschaftsförderung auf Clusterstrategien. Doch diese müssen weiterentwickelt und gesteuert werden, damit sie Wirkung zeigen. […] Eine Analyse des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) zum Thema „Cluster in der kommunalen und regionalen Wirtschaftspolitik“ kommt gerade zur rechten Zeit. Ziel der Publikation ist es, einen Überblick über die Clusterpolitik in Deutschland zu geben und hierfür auch Praktiker zu Wort kommen zu lassen. […] Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11.1.2009

Einkaufscenter auf grüner Wiese ruinieren Städte. [...] Jetzt hat das größte Stadtforschungsinstitut Europas, das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) Berlin, erstmals eine Untersuchung vorgelegt und kommt zu überraschenden Schlüssen, die den Gutachten der verschiedenen Kommunen zum Teil diametral widersprechen[...]. Danach werden zwar die wirtschaftlichen Erwartungen, die mancher Bürgermeister mit einer neuen Shopping-Mall für seine Kommune verbindet, zumindest kurzfristig offenbar erfüllt. Unterschätzt werden jedoch die mittel- und langfristigen Kettenreaktionen bis in die vorhandene städtische Bausubstanz hinein, die in den Verträglichkeitsgutachten keine Rolle spielen. In der Breite der Analyse ist die Studie bisher ohne Vergleich. [...] Die Forschungsarbeit stellt gängige Hypothesen über den Nutzen dieser  Handelsmaschinen von Grund auf in Frage. [...] Denn der Verlust an urbaner Identität kann auf Dauer weder dem Center noch der Stadt nützen. [...] Welt, 18.12.2008

Nach der großen Privatisierungswelle rudern viele Kommunen zurück: Für den Bereich Abfallwirtschaft zeigt eine Kurzstudie des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) Trends und Erfolge der kommunalen Dienstleister auf. Zwar sei die Rückübertragung von privaten Anbietern aufwändig, doch könnten die Kommunen die Leistungen oft günstiger, zuverlässiger und umweltgerechter anbieten [...], UmweltBriefe, 11.12.2008

[...] Warum Bildung so wichtig ist, wird an einer McKinsey-Studie deutlich: Jeder Euro für die frühkindliche Bildung wird demnach mit 12 Prozent für den Einzelnen und die Volkswirtschaft verzinst. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft wollte das nicht glauben und rechnete nach – und kam auf 13 Prozent. Nehmen wir an, eine Bank würde diese Rendite anbieten: ein Dummkopf, wer sein Geld nicht dorthin brächte. [...]. Das renommierte Deutsche Institut für Urbanistik hat vor einigen Monaten ausgerechnet, dass allein der dringendste Sanierungsbedarf für Schulgebäude inzwischen auf 73 Milliarden angewachsen ist. Die sind nötig, allein um zu verhindern, dass es nicht reinregnet und dass mancherorts bereits einstürzende Neubauten gerettet werden. [...], taz, 11.12.2009

Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern ist in den letzten Jahren die Zahl der Projekte und Initiativen angestiegen, die sich mit Möglichkeiten neuartiger Versorgungs- und Sanitärkonzepte im Bereich der Wasserinfrastruktur befassen. Bisher gab es jedoch keinen systematischen Überblick dieser Initiativen. Eine aktuelle Studie des Forschungsverbundes netWORKS bündelt im Sinne einer Bestandsaufnahme internationale Erfahrungen und dient damit auch als Grundlage für Überlegungen zu den Möglichkeiten der Transformation städtischer Wasserinfrastrukturen in Deutschland. An der Untersuchung waren maßgeblich das Deutsche Institut für Urbanistik, die Arbeitsgruppe für regionale Struktur und Umweltforschung sowie das Institut für sozial-ökologische Forschung beteiligt [...], UmweltMagazin, 18.11.2008

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