Difu-Berichte 1/2004 - Gründung des "Kompetenzzentrum Stadt und Region Berlin-Brandenburg"

Start für neues Kompetenzzentrum
Stadt und Region in Berlin-Brandenburg

Veranstaltunghinweis:

Berlin & Brandenburg:
Kooperation oder Fusion?

Difu-Kolloquium im Rahmen des "Kompetenzzentrum Stadt und Region Berlin-Brandenburg"

4. Juni 2004, 15-19 Uhr Deutsches Institut für Urbanistik Straße des 17. Juni 112 10623 Berlin S-Bahn: Tiergarten

Weitere Informationen:

/system/files/archiv/veranstaltungen/04berlin-brandenburg.programm.pdf

Telefon: 030/39001-215
Telefax: 030/39001-216
E-Mail:
regina.haschke@difu.de

Die Gründung eines neuen "Kompetenzzentrum Stadt und Region Berlin-Brandenburg" soll künftig die Forschungs- und Entwicklungskompetenzen zum Thema Raumforschung und -planung der Bundesländer Berlin und Brandenburg konzentrieren. Durch die neue Zusammenarbeit universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen beider Länder sollen Synergieeffekte erzielt und Forschungswissen effektiv genutzt werden. Der Zusammenschluss soll gleichermaßen interdisziplinäres Netzwerk sowie Forum für den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit sein. Im Rahmen der Ende Januar durchgeführten Auftaktveranstaltung, die in der TU Berlin stattfand - von der auch die Initiative zur Gründung des Netzwerks ausging - informierten die beteiligten Institutionen über ihre Ziele für die geplante neue Zusammenarbeit.

Aufgaben des neuen Zusammenschlusses sind der regelmäßige Informationsund Erfahrungsaustausch, die Sondierung gemeinsamer Forschungsinteressen, die Entwicklung gemeinsamer Aus- und Weiterbildungsangebote für Studierende und Praktiker sowie die Öffentlichkeitsarbeit.


Die Gründungsveranstaltung war sehr gut besucht und wurde zu intensiver Diskussion genutzt.

Bei der neuen Kooperation stehen folgende aktuelle Forschungsfelder im Vordergrund:

  • Konsequenzen gesellschaftlicher Strukturveränderungen (demografischer Wandel, Wandel der Arbeit, Migration),
  • Entwicklung von zukunftsfähigen Metropolregionen,
  • Stabilisierung/Tragfähigkeit der peripheren ländlichen Räume,
  • Ressourcensparende Flächennutzung,
  • Entwicklung und Gestaltung postindustrieller Kulturlandschaften,
  • Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätssysteme,
  • Umgang mit dem Bestand.


Die beteiligten Institutionen sowie eingeladene Referenten
informierten über Ziele und Möglichkeiten des künftigen Netzwerkes.

Partner im neuen Netzwerk sind:

  • BerlinStudie
  • Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Berlin
  • Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
  • Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Freie Universität Berlin
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Institut für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Brandenburg (ISW), Frankfurt/Oder
  • Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Berlin
  • Leibnitz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS), Erkner
  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
  • Technische Universität Berlin
  • Universität Potsdam
  • Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. (SRL)

An der Gründungsveranstaltung in der TU Berlin nahmen rund achtzig Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung teil. Das Difu wird in den Berichte-Heften über weitere Aktivitäten des neuen Netzwerks berichten.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Heinrich Mäding