Difu-Berichte 1/1998 - 25 Jahre Deutsches Institut für Urbanistik
|
25 Jahre Difu
Veranstaltung am 17./18. September 1998 |
||
|
Anmeldungen: Cornelia Schmidt, Tel: 030/39001-208 Fax: 030/39001-130 |
1973-1998: Seit 25 Jahren vermittelt das Deutsche Institut für Urbanistik zwischen Wissenschaft und Praxis. Es beschafft Informationen und bereitet sie auf; es analysiert Entwicklungstrends und erarbeitet Problemlösungen - in Form von praxisortientierter Forschung, von Fortbildungsveranstaltungen, von Beratung und Informationsdienstleistungen. Es stellt seine gesamte Leistungspalette einzelnen Städten, insbesondere seinen mittlerweile rund 140 Mitgliedsstädten, zur Verfügung. Als Gemeinschaftseinrichtung der Städte ist es jedoch im Unterschied zu kommerziellen Beratungsunternehmen gehalten, so zu arbeiten, daß alle Städte daraus Nutzen ziehen können.
Konstanz und Wandel bestimmen die "Geschichte" des Difu. Konstant geblieben sind die Orientierung an der kommunalen Praxis und die Überzeugung, daß es dabei stets das Gesamtspektrum kommunalen Handelns zu beachten gilt: die einzelnen Fachpolitiken ebenso wie die übergreifenden Ansätze der Stadtentwicklung; die Verwaltungsstrukturen ebenso wie die Prozeßabläufe; die Beziehungen zwischen den verschiedenen kommunalen Akteuren ebenso wie diese zwischen der Kommune und ihren Partnern in der Bürgerschaft, in der Region und bei staatlichen wie europäischen Institutionen; schließlich die instrumentellen Aspekte kommunalen Handelns ebenso wie die konzeptionellen. Unabhängig von sich oft rasch ändernden Konjunkturen bearbeitet das Difu zudem kontinuierlich Themenfelder wie Verkehr oder Bau- und Planungsrecht und beobachtet, in Fortführung früherer Orientierungen, andere solche Felder, wenn dort neue Nachfrage nach Leistungen des Instituts zu erwarten ist. Mit den Veränderungen in den Städten hat sich das Difu aber auch selbst vielfach gewandelt. Dies gilt für seine inneren Strukturen und Verfahren - etwa die Einrichtung eines eigenen Arbeitsbereichs für Umweltfragen oder die Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien - ebenso wie für sein Leistungsangebot an die Kommunen. Hier folgt das Institut Problem- und Themenkonjunkturen in den Städten, indem es neue Fragestellungen in seinen Forschungsprojekten aufgreift - seit Beginn der neunziger Jahre etwa den IuK-Einsatz in den Städten, die Haushaltskonsolidierung oder die Verwaltungsmodernisierung. Wenn bestimmte Themenkonjunkturen oder einmalige Ereignisse wie die Wiedervereinigung es erfordern, weitet das Institut sein Fortbildungsangebot erheblich aus. Auf spezifische Nachfragen entwickelt es auch neue Dienstleistungsformen - wie in jüngster Zeit etwa die Durchführung von kommunalen Wettbewerben im Auftrage Dritter, die Verbreitung von Informationen per Internet (das Difu-Angebot umfaßt hier mittlerweile über 1 100 Seiten) oder die CD-ROM "URBADISC", welche den Interessenten neben Datenbanken aus Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien auch eine der Difu-Datenbanken zugänglich macht. Das Difu wird am 17./18.September 1998 in Berlin eine Veranstaltung zu seinem 25-jährigen Jubiläum durchführen, welche der Zukunft der Städte gewidmet ist. Aus Sicht der verschiedenen Fachdisziplinen sollen hierzu am Nachmittag des 17. September renommierte Wissenschaftler und erfahrene Praktiker in diskursiver Auseinandersetzung konkrete Utopien entwerfen. Diese gilt es dann am folgenden Vormittag in Arbeitsgruppen, nach entsprechenden Impulsreferaten, zu vertiefen und handlungsorientiert aufzubereiten. |
|
