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Abschätzung und Bewertung der Verkehrs- und Kostenfolgen von Bebauungs- und Flächennutzungsplänen insbesondere für die kommunale Siedlungsplanung unter besonderer Berücksichtigung des ÖPNV

Publikation
Dr.-Ing. Wulf-Holger Arndt (Projektleitung), Dr. Stefan Schneider (Bearb.), Michael Lehmbrock (Bearb.), Michael Frehn (Bearb.), Achim Tack (Bearb.), Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (Hrsg.), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hrsg.)
Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, BMVBS-Online-Publikation 03/11, 2011, 98 S.

Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des FoPS-Projekts "Abschätzung und Bewertung der Verkehrs- und Kostenfolgen von Bebauungs- und Flächennutzungsplänen insbesondere für die kommunale Siedlungsplanung unter besonderer Berücksichtigung des ÖPNV" (FoPS-Nr. 73.0328/2006). Das Planungswerkzeug wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unter fachlicher Betreuung des Bundesinstituts für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erstellt.
 

Kenntnisse über Kosten und Nutzen einer Siedlungsmaßnahme sind wichtige Voraussetzungen für fundierte Planungsentscheidungen. In vielen Kommunen haben die Kosten von Infrastrukturmaßnahmen schon immer einen wesentlichen Einfluss auf Planungsentscheidungen gehabt. Häufig ist jedoch nicht die Höhe der Herstellungskosten entscheidend, sondern die Kostenträgerschaft sowie die langfristig wirkenden Folgekosten einer Siedlungsmaßnahme. Verkehrsauswirkungen sowie Folgenkosten der Verkehrsinfrastruktur werden jedoch nur selten bei der Siedlungsentwicklung integriert. Dies gilt insbesondere für den ÖPNV.

Infrastrukturkosten werden zwar von den Kommunen bei Standortentscheidungen zunehmend mitgedacht, aber selten systematisch erhoben und ausgewertet. Sie haben zudem oft einzelfallbezogene Bedeutung. Es besteht in den Kommunen aber ein großes Interesse an einfach anzuwendenden Kalkulationswerkzeugen für die Folgekosten von Siedlungsentwicklungen. Der hier beschriebene Ansatz ermöglicht nun die Abschätzung von Folgekosten.

Berücksichtigt sind in diesem Instrument nur die in den öffentlichen Haushalten tatsächlich anfallenden Kosten. Im Sinne einer stärkeren Kostentransparenz werden Kommunen so in die Lage versetzt, zu ermitteln welche direkten, verkehrsbezogenen Kosten mit ihrer Entscheidung für eine bestimmte Siedlungsweise verbunden sind. Diese Kostenschätzungen können die Entscheidungsgrundlage von Planungen ergänzen.

In dieser Online-Publikation werden die empirischen wissenschaftlichen Hintergründe des Schätzwerkzeuges dargestellt. Dokumentation und Werkzeug finden Sie unter BMVBS-Online-Publikation 02/2011.

Weitere Informationen: