kommunal mobil: Nachhaltige Mobilität - Kommunen trauen sich was
Themenfelder |
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Bereich |
Mobilität und Infrastruktur |
Bearbeiter |
Dr. phil. Jürgen Gies (Projektltg.), Dipl.-Volkswirt Tilman Bracher, Externe |
Auftraggeber |
Umweltbundesamt (UBA) |
Laufzeit | 2010 bis 2011 |
Status |
abgeschlossen |
Die Klimadebatte und die Notwendigkeit, die Klimagasemissionen signifikant zu senken, ist geradezu eine Einladung, auch die Lebensqualität in der Stadt neu zu denken. Städtischen Verkehr klimafreundlich zu gestalten, muss nicht mit Einschränkungen für die Bewohner verbunden sein. Zwar müssen eingefahrene Lebens- und Mobilitätsstile auf den Prüfstand, aber Klimaschutzkonzepte bieten auch viele Chancen. Mit diesen Chancen befasste sich der erste Themenblock.
Mit der Elektromobilität verknüpfen sich hohe Erwartungen, nicht zuletzt auch als Motor für wirtschaftliches Wachstum. Wer heute von Elektromobilität spricht, meint meistens das Auto. Aber Elektromobilität hat für eine nachhaltige Mobilität mehr zu bieten als der aktuelle Hype erwarten lässt. Interessante Entwicklungen gibt es auch bei den Zweirädern und dem öffentlichen Verkehr. Im zweiten Themenblock wurden Chancen der Elektromobilität beleuchtet und ein kritischer Blick auf die aktuelle Diskussion geworfen.
Die Entscheidung, ohne eigenes Auto zu leben, ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schont auch den Geldbeutel. Das gilt für den Einzelnen und gleichermaßen für die Kommune. Welche Chancen bietet die sich abzeichnende Verringerung der Autofixierung bei der jüngeren Generation für die Städte? Wie können die Kommunen den Trend zu weniger Autos unterstützen? Dies waren die Themen des dritten Blocks.
Eine neue Mobilitätskultur zu etablieren, ist eine kommunikative Herausforderung. Wie können Stadtverwaltungen ihre Bürger mitnehmen, wenn sie etwas Neues wagen? Einzelne Appelle und gute Argumente allein reichen hier nicht aus. Am Beispiel zweier erfolgreicher Kampagnen wurde gezeigt, wie es funktionieren kann.
Die Veranstaltungsreihe „kommunal mobil“ wird auf den Internetseiten des UBA dokumentiert.
