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Berlin, 04. Februar 2010 |
Nach einer längeren Phase der Stagnation oder sogar eines leichten Rückgangs befindet sich das Automatengeschäft seit der Novellierung der Spielverordnung zu Beginn des Jahres 2006 in den Kommunen wieder im Aufwind. Die Zahl der Genehmigungsanträge für Spielhallen (gewerbliche Spielstätten) bei den unteren Baurechtsbehörden ist bundesweit deutlich angestiegen. Probleme, die durch die Zunahme der Spielhallen an Gewicht gewinnen, beschäftigen vermehrt die politischen Gremien der Städte.
Bei der kritischen Auseinandersetzung mit den Folgen des neuerlichen Spielhallenbooms, insbesondere nun auch größerer „Entertainment-Center“, stehen sowohl sozial- und jugendpolitische Aspekte als auch Trading-Down-Prozesse in zentralen Stadtquartieren und Fehlbelegungen von Gewerbegebieten im Vordergrund: So sind im Blick der exzessive Umgang mit Geldspielgeräten und dessen Folgen, negative Veränderungen (inner)städtischer Lagestrukturen sowie die Verdrängung von Handwerksbetrieben und produzierendem Gewerbe.
Also: Wieder mehr Spielhallen - was tun? Im Seminar sollen aktuelle Entwicklungsprozesse aufgezeigt, Erfahrungen aus der kommunalen Praxis mit dem Steuerungsinstrumentarium vorgestellt und Möglichkeiten zur Problemlösung diskutiert werden.
Folgende Fragen und Punkte werden behandelt:
Zielgruppen: Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Ordnungsamt, Stadtplanung und Stadtentwicklung, Recht, Gesundheit, Wirtschaftsförderung und Finanzen, Liegenschaften, aus den Kammern sowie Ratsmitglieder und Vertreter der Unterhaltungsautomatenwirtschaft
Seminarleitung: Dr. Gerd Kühn, Difu
Veranstaltungssekretariat: Ina Kaube, Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Telefon: 030/39001-259, Telefax: 030/39001-268, kaube@difu.de
Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Veranstaltungsort: Zimmerstraße 13-15, 1969 Berlin, Telefon: 030/39001-259,
(am neuen Difu-Standort: http://www.difu.de/publikationen/difu-berichte/3_09/01.phtml
Weitere Informationen, detailliertes Seminarprogramm/Kontakt und Anmeldung:
http://www.difu.de/index.shtml?/seminare/difu-seminare-anzeige.php?id=2433
http://www.difu.de/seminare/10_spielhallen.programm.pdf
Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck - über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen!
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu),
Sybille Wenke-Thiem,
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zimmerstraße 13-15,
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