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Berlin, 16. Dezember 2OO9 |
Kann eine qualifizierte, unabhängige Beratung die Wohnstandortwahl privater Haushalte zugunsten integrierter und flächensparender Standorte beeinflussen? Dieser Frage ging das Projekt "Integrierte Wohnstandortberatung als Beitrag zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme" im Rahmen des Forschungsprogramms "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)" nach (www.refina-info.de).
Die Ergebnisse des Projekts und Erfahrungen aus anderen Vorhaben zeigen, dass die Standortwahl oftmals wenig rational getroffen wird. Wie lässt sich dennoch durch individuelle Information und gezielte Kommunikation die Standortwahl beeinflussen? Wie wirksam kann man Siedlungsentwicklung über Kommunikationsstrategien steuern? Welche Instrumente eignen sich?
Auf der Fachtagung "Individuelle Information bei der Wohnstandortwahl - Steuerung der Siedlungsentwicklung durch weiche Instrumente?" werden Ansätze und Ideen zur Veränderung von Verhaltensmustern sowie konkrete Umsetzungsbeispiele vorgestellt, um sie mit einem breiten Fachpublikum zu diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Akteure der Wohnungswirtschaft, der Stadtplanung und Wirtschaftsförderung, der Kommunal- und Regionalpolitik sowie an Raumwissenschaftler/-innen.
Programmüberblick:
09:30 Uhr
Anmeldung
10:00 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Thema
Prof. Dr.-Ing. Christian Holz-Rau (TU Dortmund)
Moderation: Susann Liepe
10:15 Uhr
Auswirkungen der Wohnstandortwahl auf Raum und Verkehr
Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann (Deutsches Institut für Urbanistik, Difu)
11:00 Uhr
Rationalität und Wahrnehmungslücken bei der Wohnstandortwahl - oder: Spricht aus der Sicht privater Haushalte wirklich etwas für einen integrierten Wohnstandort?
PD Dr. Joachim Scheiner (TU Dortmund)
11:20 Uhr
Die Wohnstandortinfo: Projektansatz, Erfahrungen, Ergebnisse
Björn Schwarze (TU Dortmund) und Uta Bauer (BiP Berlin)
12:00 Uhr
Nutzbarkeit und Nutzen der Wohnstandortinfo aus kommunaler Sicht
Hans-Hermann Bode (Landeshauptstadt Schwerin)
12:15 Uhr
Mittagspause und Imbiss
Demonstration der Tools, Posterpräsentation
13:30 Uhr
Kann man Siedlungsentwicklung über Kommunikationsstrategien steuern?
Ideen und Ansätze für die Veränderung von Verhaltensmustern
Lothar Gröschel (Gröschel Geheeb Responsible Branding GmbH)
14:00 Uhr
Welchen Beitrag können gezielte Informationen zur Siedlungssteuerung leisten?
Eine Diskussionsrunde mit Beispielen.
Moderation: Heike Wohltmann (plan-werkStadt) und Prof. Dr.-Ing. Christian Holz-Rau (TU Dortmund)
15:40 Uhr
Schlussworte - Rückblick und Ausblick
Prof. Dr.-Ing. Christian Holz-Rau (TU Dortmund)
16:00 Uhr
Ausklang mit Kaffee und weitere Informationen
Weitere Informationen, Anmeldung, Programm:
http://www.wohnstandort.info/fachtagung
Dipl.-Ing. Björn Schwarze
0231/7552440
bjoern.schwarze@tu-dortmund.de
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu),
Sybille Wenke-Thiem,
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