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Berlin, 30. Juni 2OO9 |
Berlin. Im Rahmen des 4. Bundeswettbewerbs "Vorbildliche Strategien zur kommunalen Suchtprävention" wurden gestern Abend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Kaisersaal der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin zehn Städte, Landkreise und Gemeinden für ihre vorbildlichen Maßnahmen im Bereich "Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort" durch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott ausgezeichnet.
Mit der Preisübergabe sowie einer Fachtagung zum Thema "Kommunale Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen: Strategien und Modelle guter Praxis" am 30. Juni in Berlin fand der 4. Bundeswettbewerb sein erfolgreiches Ende. Insgesamt 123 Beiträge wurden bei dem vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) betreuten und von den kommunalen Spitzenverbänden unterstützten Wettbewerb eingereicht. Diese hohe Zahl der Wettbewerbsbeiträge wird ganz wesentlich dazu beitragen, einer breiten Öffentlichkeit herausragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention bekannt machen zu können. Für eine Nachahmung dieser guten Praxisbeispiele - eines der zentralen Ziele des Wettbewerbs - ist damit der Weg frei.
Prof. Dr. Klaus J. Beckmann, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik, lobt die prämierten Beiträge: "Das hohe qualitative Niveau sowie das breite Feld von Aufgaben und Möglichkeiten der Suchtprävention, das durch die Beiträge erschlossen wird, wird andere Kommunen dabei unterstützen, vorbildliche Maßnahmen umzusetzen".
Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis ermittelte aus den Wettbewerbsbeiträgen die zehn Preisträger. Für deren Auszeichnung hatte die BZgA ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen beteiligte sich mit einem Sonderpreis für innovative und weiterführende Konzepte sowie Projekte gegen das "Binge-Drinking" in Höhe von 10.000 Euro.
http://kommunale-suchtpraevention.de/wettbewerb-2008-2009/presse
In der virtuellen Pressemappe des Difu finden Sie u.a. die Medieninformation des Deutschen Instituts für Urbanistik, die gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie Fotos von der Preisverleihung.
http://kommunale-suchtpraevention.de/files/2008/dokumente/dokumentation.pdf
Die Dokumentation der Wettbewerbsergebnisse im Internet umfasst die Wettbewerbsdokumentation, die Beiträge der Preisträger sowie die Beiträge aller weiteren Wettbewerbsbeiträge.
Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck - über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen!
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. (VfK) ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
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