Berlin, 23. August 2007


Die „grüne“ Stadt – Urbane Qualitäten durch Freiraumentwicklung

Neue Ausgabe der Deutschen Zeitschrift für Kommunalwissenschaften (DfK) ist dem Thema Freiräume in der Stadt gewidmet

Die Entwicklung von Freiräumen nimmt heute wieder einen wesentlichen Teil der städtischen Baukultur ein. Zu den traditionellen Aufgaben der Freiraumplanung im urbanen Raum sind neue anspruchsvolle hinzugekommen, und die „grüne“ Planungsdisziplin muss gleichermaßen auf Anforderungen von Schrumpfung wie von Wachstum reagieren.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ergibt sich neben dem Umgang mit Flächen, die aus ihren bisherigen Nutzungsbestimmungen „entlassen“ werden, eine weitere Herausforderung: die Qualifizierung bestehender Freiräume in Stadt und Stadtregion im Hinblick auf Aufenthaltsqualitäten und Nutzbarkeit für verschiedene Bevölkerungsgruppen – Junge und Alte, Singles und Familien, Frauen und Männer, Deutsche und Migranten.

In den Innenstädten geht es darum, die wohnungsnahen Freiräume, die Orte des Alltags im Quartier, aufzuwerten und nach den Bedürfnissen der Bewohnerschaft auszugestalten. Am Stadtrand, im Übergang von Stadt und „Land“, können Freiraum und Landschaft als gestalterische Elemente des Urbanen im stadtregionalen Kontext wirken und einen wichtigen Beitrag nicht nur zu Nutzungsqualitäten, sondern auch zur Identitätsbildung leisten.

Alle Themen und Autoren des Heftes

Christa Böhme: Editorial: Die „grüne“ Stadt – Urbane Qualitäten durch Freiraumentwicklung
Undine Giseke: Stadtumbau – Belebung der Freiraumkultur?
Astrid Heck und Heike Will: Zwischennutzungen als Chance für neue innerstädtische Freiraumqualitäten – das Beispiel Leipzig
Annette Harth: Freiraum und Geschlecht – Gendersensitive Freiraumplanung
Christa Müller: Interkulturelle Gärten – Urbane Orte der Subsistenzproduktion und der Vielfalt
Ludger Gailing: Regionalparks als stadtregionale Entwicklungsstrategien – Interkommunale Kooperationen für die Stadtlandschaft

Zusatzaufsatz zum Thema:
Angelika Emmerich-Fritsche: Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips im Mehrebenensystem – Schutz der Kommunen?


Bibliographische Angaben:
Die „grüne“ Stadt – Urbane Qualitäten durch Freiraumentwicklung
Verantwortlich: Christa Böhme, H. 2007/1, 46. Jahrgang
105 S., zahlreiche Abbildungen, ISBN: 978-3-88118-447-2

Weitere Informationen:

Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck - über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen! Rezensionsanfragen bitte ausschließlich an die Difu-Pressestelle (s.u.).

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutsch-sprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunal-verbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Rechtsträger ist der Verein für Kommunalwissenschaften e.V., der zur Sicherung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung durch Förderung der Kommunalwissenschaften gegründet wurde.


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