Difu-Berichte 2/2000 - Information, Kommunikation und Multimedia in den Städten
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Information, Kommunikation und Multimedia in den Städten
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Handlungsfelder Wirtschaft/Arbeit und Infrastruktur In allen Städten ist der Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien), Internet und Multimedia heute ein wichtiges Thema. Drei wesentliche Handlungsbereiche sind dabei eng miteinander verflochten: der IuK-Einsatz in der Verwaltung, die "interaktive Verwaltung" oder das "virtuelle Rathaus" und die IuK-Unterstützung in der Wahrnehmung kommunaler Aufgaben in der gesamten Breite. Im kommunalen Handlungsfeld Wirtschaft und Arbeit besteht ein besonders starker Bezug zum Thema IuK und Neue Medien: bei der aktiven Wirtschaftsförderung genauso wie bei der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik. Relevante Themen sind zum Beispiel die spezifische Förderung des IuK- und Medienstandorts, die Auseinandersetzung mit dem Thema E-Commerce, die Förderung des IuK-Einsatzes in den Unternehmen und die Unterstützung der Wirtschaftsförderung durch den Einsatz von IuK-Technologien. Vor allem die fünf folgenden Handlungsfelder eignen sich, um den Wirtschaftsstandort und den Arbeitsmarkt durch den Einsatz von IuK-Technologien und Neuen Medien zu stärken:
Ein eigenes Kapitel befasst sich genauer mit dem Thema der infrastrukturellen Voraussetzungen, die kommunales Handeln im IuK-Bereich erst ermöglichen. Dazu gehören vor allem
Es geht in diesem Band also ausschließlich um die außerhalb der Kommunalverwaltung angesiedelten Infrastrukturaufgaben sowie die infrastrukturellen Schnittstellen zwischen Verwaltung und "Außenwelt".
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Weitere Informationen: Dr. Busso Grabow Telefon: 030/39001-248 E-Mail: grabow@difu.de |
Genauer wird auf Aktivitäten von Telekommunikationsgesellschaften unter kommunaler Beteiligung (kommunale TK-Carrier) nach der Liberalisierung des TK-Marktes eingegangen. Obwohl im Februar 1999 schon 84 lokale Telekommunikationsgesellschaften unter Beteiligung von Kommunen oder kommunalen Unternehmen (meist Stadtwerken) aktiv waren, stellt sich nach wie vor die Frage, inwieweit und mit welchem Zuschnitt die Versorgung mit Telekommunikationsinfrastruktur und -diensten als "neuer" kommunaler Aufgabenbereich verstanden werden muss. Denn vielfach ist festzustellen, dass Betreibergesellschaften mit kommunaler Beteiligung eine ähnliche Geschäftspolitik betreiben wie ihre privaten Konkurrenten. Besondere Angebote im kommunalen Interesse - wie etwa die Verbesserung des Informationszugangs für Bürger, spezifi sche Angebote für die lokale Wirtschaft und die Unterstützung von Stadtinformationssystemen oder virtuellen Marktplätzen - werden bisher vergleichsweise selten geschaffen. Die Veröffentlichung ist Bestandteil einer "Themenreihe" des Difu über die Ausgestaltung kommunaler Handlungsstrategien im Umgang mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und neuen Medien ("Lokale IuK-Politik"). Die weiteren Bände erscheinen in den nächsten Monaten. |
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