32. Interkommunaler Erfahrungsaustausch zur Stadterneuerung und Sozialplanung

Flensburg

 

5. bis 7. Juni 2002

Programm und weitere Informationen

32. Interkommunaler Erfahrungsaustauschzur Stadterneuerung und Sozialplanung

In Zusammenarbeit mit der Stadt Flensburg

Die Stadterneuerung in Flensburg hat eine lange Tradition: mit der kleinteiligen behutsamen Stadterneuerung in der Altstadt wurden Maßstäbe für den Erhalt historischer Bausubstanz und die Belebung der Innenstadt gesetzt. Aktuelle Probleme, wie sie in vielen Städten anzutreffen sind, stellen auch in Flensburg neue große Herausforderungen für die Stadtteilentwicklungs- und Erneuerungspolitik dar:

  • Abwanderungen ins Umland und damit verbunden Leerstand und Segregationserscheinungen;
  • Konzentration von sozialen und baulichen Problemen in einzelnen Stadtquartieren;
  • neue/alte Probleme in bereits sanierten Stadtteilen;
  • umfangreiche Konversionsflächen und -gebäude;
  • rückläufige Einnahmen und kritische Finanzsituation.

Die aktuelle Stadterneuerungspolitik in Flensburg versucht diesen Herausforderungen durch vielfältige Aktivitäten und den Einsatz unterschiedlicher Instrumente gerecht zu werden. Sie stellen die Schwerpunkte des Erfahrungsaustausches dar:

  • Förderung der Entwicklung auf Konversionsflächen durch Private;
  • Qualifizierung der öffentlichen Räume;
  • Anreizförderung zur Initiierung privater Erneuerungsmaßnahmen;
  • die Realisierung von Schlüsselprojekten mit Anstoßwirkung für die weitere Entwicklung in den Stadtquartieren.

Der Erfahrungsaustausch zur Stadterneuerung dient allen Stadterneuerern, Planungspraktikern und Stadtteilmanagern als Kommunikationsforum zur Verbesserung der Umsetzung sozialer und städtebaulicher Ziele im Rahmen der Daueraufgabe Stadterneuerung. Er wird jährlich in Zusammenarbeit mit einer Stadt in Zuwenderstädten des Deutschen Instituts für Urbanistik durchgeführt.

Zielgruppen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Stadterneuerung, Sozialplanung und Stadtteilmanagement, Stadtentwicklung und Stadtplanung sowie aus Wohnungsbau-, Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaften.

Leitung: Dipl.-Soz. Robert Sander/Dr. Heidede Becker

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